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Intercell kaufen 21.12.2007
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Günther Artner, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) unverändert zu kaufen.
Kurz vor Weihnachten habe es vom Unternehmen nochmals einiges an News zu berichten gegeben, wobei vor allem die ausstehenden News noch "abgearbeitet" worden seien. Zuallererst habe Intercell einen besonders bedeutenden Fortschritt in ihrem Gemeinschaftsprogramm mit Merck & Co. bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Staphylococcus aureus (S. aureus) bekannt gegeben.
Merck habe die klinische Phase II Studie in den USA gestartet. Hierbei werde zunächst die Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins zur Vermeidung von S. aureus-Infektionen nach planbaren schweren chirurgischen Eingriffen untersucht. Die Administration des Impfstoffes erfolge als Einmalimpfung vor einer Operation. Durch den Beginn der klinischen Phase II-Studie erhalte Intercell von Merck & Co. eine weitere Zahlung in Höhe von USD 4 Mio. Dies sei sehr wesentliches Projekt und die Analysten würden den Fortschritt hier als äußerst positiv sehen, wenngleich sich dieses noch immer in einer relativen frühen Entwicklungsphase befinde.
Als weiteren Schritt habe Intercell bekannt gegeben, dass nach der Einreichung des MAA-Antrags (Market Authorization Application; Antrag auf Marktzulassung) für Europa Anfang dieses Monats nun auch das Einreichungsverfahren für das BLA-Zulassungsgesuch (Biologics License Application) für den prophylaktischen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (JE) bei der US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) abgeschlossen worden sei.
JE stelle in Asien eine signifikante und ernste gesundheitliche Bedrohung dar. Daher bestehe das primäre Ziel darin, den Impfstoff bei Erwachsenen einzusetzen, die sich als Reisende oder Militärangehörige in den betroffenen Ländern, darunter Indien, China und die Regionen Südost- und Südwestasien, aufhalten würden. Auch laufe die Kooperation mit der US-Army weiterhin gut, welche den Impfstoff auch dringend benötige, da der bis dato verfügbare Impfstoff nun nicht mehr produziert werde. Beim JE-Projekt laufe somit ebenso alles auf Schiene. Intercell sollte damit die Verlustphase hinter sich haben und in den nächsten Jahren kontinuierlich steigende Gewinne aufweisen.
Die Analysten der Erste Bank bleiben hier ganz klar bei ihrer Kaufempfehlung und raten jedem Investor eine vernünftige (risikoadäquate) Dosis von Intercell-Aktien im Depot liegen zu haben. (Analyse vom 21.12.2007) (21.12.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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