|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 0,00050 € |
0,00050 € |
0 € |
0 % |
30.03/15:16 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US2939041081 |
873997 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Enzon neutral 11.12.2001
US Bancorp Piper Jaffray
Die Wertpapieranalysten von US Bancorp Piper Jaffray beurteilen die Aktie des Biotech-Unternehmens Enzon (WKN 873997) weiterhin neutral.
Man habe die Briefing Dokumente des bevorstehenden Treffens des Beratungskomitees für Antiviren Medikamente (ADAC) studiert. Das wichtigste Thema dieses Treffens sei ein Update für die Daten, die die Sicherheit und Effektivität von PEG-INTRON-rebetol bei der Behandlung von Hepatitis C untersuchen würden. PEG-INTRON würde von Schering-Plough hergestellt, während Enzon Lizenzgebühren für den Umsatz mit diesem Produkt erhalte. Außerdem würden Fragen der Dosierung besprochen, die Anfragen für die post-Marketing Studien mit sich bringen würden. Die Aktienspezialisten würden keine besonderen Probleme in der Studie erkennen, die die Produktkombination oder die Partnerschaft zwischen Schering-Plough und Enzon in Frage stellen würden. Die einzigen Neuigkeiten, die man von diesem Treffen erwarte seien Neuigkeiten des Produktsponsors über den Status des Marketing Programms.
Für das Kalenderjahr 2003 erwarte man einen maximalen Umsatz von 951 Mio. US-Dollar für PEG-INTRON. Dieses Ergebnis liege deutlich unter der Erwartung des Börsenkonsens. Nach Meinung der Aktienspezialisten könnte der Umsatz weiterhin von Gegenindikationen und weiteren Problemen wie dem Zugang zum Gesundheitssystem eingeschränkt bleiben. Ferner habe eine Studie ergeben, dass nur 60% aller HCV Patienten für eine Therapie mit PEG-INTRON in Frage kämen. In einer weiteren Studie sei der große Teil der Patienten, die nicht zugelassen seien, noch einmal verdeutlicht worden. In dieser Studie der AASLD seien 33 von 50 Patienten nicht geeignet gewesen.
Es bestehe die Möglichkeit, dass es in der Zukunft zu weiteren HCV Erkrankungen kommen könnte, die in den 1980er Jahren begonnen hätten. Die Aktienspezialisten seien aber der Meinung, dass der Zeitraum, in dem das Produkt durch neue Erkrankungen profitieren könnte zwischen 2005 und 2010 liege. Deshalb sei man nicht sehr enthusiastisch für diese Möglichkeit. Insgesamt erwarte man für das 2. Quartal des Fiskaljahres 2002 einen Umsatz mit PEG-INTRON von 135 Mio. US-Dollar. Dies könnte Lizenzgebühren in Höhe von 10,1 Mio. US-Dollar für Enzon bedeuten.
Eine Veränderung für Prognose des EPS habe die Analyse nicht ergeben. Die Aktienspezialisten würden weiterhin für das Finanzjahr 2002 von einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 0,85 US-Dollar ausgehen.
Die Börsenspezialisten von US Bancorp Piper Jaffray beurteilen die Aktie von Enzon weiterhin mit einem neutralen Rating.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|