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EMC neutral


06.12.2001
Morgan Stanley Dean Witter

Auch weiterhin lautet das Rating der Börsenexperten von Morgan Stanley Dean Witter für die Aktie des IT-Unternehmens EMC (WKN 872526) „neutral“.

Als Provider von Speicherlösungen im Unternehmensbereich könnte EMC vom immer stärkeren Trend hin zu digitalen Daten profitieren. Das Volumen digitaler Daten, die auf Unternehmensspeichern abgelegt würden, habe jährliche Wachstumsraten von 50 – 70% zu verzeichnen und die Migration hin zur zentralen Speicherung von Daten würde anhalten. EMC habe für die nächsten 5 Jahre ein Forschungs- und Entwicklungsbudget von etwa 10 Mrd. US-Dollar eingeplant, um von dieser Revolution im Speicherbereich zu profitieren. Dies könnte sich letztlich für das Unternehmen als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen. Weitere Pluspunkte seien die hohe Kundentreue von 99%, von denen die meisten das Unternehmen sogar weiter empfehlen würden, die zunehmende Expansion auf Märkte außerhalb von Nordamerika und das starke Managementteam.


Leider sei EMC jedoch in besonderem Maße von der weltweiten Konjunkturflaute betroffen, da viele der Industriezweige, wie etwa Fluglinien und Firmen des Finanzsektors, die zu den Stammkunden des Unternehmens zählen, ihre IT Budgets stark beschnitten hätten. Die Ereignisse des 11.09. hätten hier die Tendenz zur Unsicherheit und Zögerlichkeit noch weiter verstärkt. Zudem könnte besonders in Europa, wo EMC mittlerweile 23% seiner Umsätze erzielen würde, die Differenz zwischen Verkaufserwartung und tatsächlicher Nachfrage noch höher liegen, als in den USA. Generell seien auch die Margen der Speicherindustrie im Sinken begriffen. EMC würde hier weiterhin von Margen oberhalb der 50% Marke ausgehen, während die Investmentbanker Margen zwischen 40 und 50% für realistischer halten würden. Auch die Wachstumsraten der Industrie hätten sich mittlerweile bei etwa 10% eingependelt. Umsatzsteigerungsraten zwischen 20 und 30%, wie von den Investoren ursprünglich kalkuliert, seien nicht mehr zu erwarten. Dies könnte die Aktie von EMC weiter unter Druck setzen.

Immer wenn ein Unternehmen aufgrund der Wettbewerbssituation oder der konjunkturellen Lage eine rapide Veränderung seines Geschäftsmodells durchlaufen würde, hätte dies unweigerlich negative Auswirkungen auf den Verlauf des Aktienkurses. Im Falle von EMC würden gerade beide genannten Faktoren der Leistungsfähigkeit des Wertpapiers entgegenstehen. Dies hätte auch seine Auswirkungen auf das EPS des Unternehmens, das im Geschäftsjahr 2001 bei 0,03 US-Dollar erwartet würde und im Finanzjahr 2002 auf einen Verlust pro Aktie von 0,16 US-Dollar absinken könnte. Da die Analysten überdies im Verlauf der nächsten Monate aufgrund von Gefährdung durch Mitwettbewerber und sinkenden Margen mit höheren Schwankungen des Aktienkurses von EMC rechnen würden, hätten sie sich entschlossen, das Wertpapier als volatil einzustufen.

Aufgrund vorstehender Analyse sehen die Börsenspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter keinen Anlaß, eine Veränderung ihres neutrales Ratings für die Aktie von EMC vorzunehmen.




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