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Reckitt Benckiser Basis-Investment 23.11.2007
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "boerse.de-Aktienbrief" ist die Aktie des britischen Unternehmens Reckitt Benckiser (ISIN GB0007278715 / WKN 854254) ein defensives Basis-Investment.
Mit dem Namen des Unternehmens könnten vermutlich nur die wenigsten Anleger etwas anfangen. Dabei zähle die Benckiser-Gruppe sogar zu den erfolgreichsten deutschen Unternehmensgeschichten. Die Wurzeln würden zurückreichen bis 1823, als Johann A. Benckiser eine gleichnamige Chemie-Fabrik gegründet habe, wobei die eigentliche Erfolgsstory rund 160 Jahre später begonnen habe. Denn erst seit Mitte der 80er-Jahre konzentriere sich Benckiser voll auf Haushaltsreiniger und Kosmetik. Dieses Kerngeschäft sei durch einen aggressiven Expansionskurs konsequent ausgebaut worden, so dass sich die Umsätze innerhalb von zehn Jahren mehr als verzehnfacht hätten.
Im Dezember 1999 sei durch den Zusammenschluss mit dem britischen Konkurrenten Reckitt & Colman schließlich der weltweit größte Hersteller von Haushaltsreinigern entstanden. Heute beschäftige Reckitt Benckiser, deren Firmensitz in Slough bei London liege, rund 22.000 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern. Einer der Hauptaktionäre sei die Familie Reimann, die inzwischen dank ihrer 15,6 Prozent-Beteiligung mit einem Vermögen von rund 5,2 Milliarden Euro zu den reichsten Deutschen zähle.
Reckitt Benckiser untergliedere sich in die fünf Geschäftsbereiche Gesundheit & Körperpflege (Umsatzanteil 25%), Waschmittel (24%), Oberflächenreiniger (18%), Haushaltsreiniger (14%) sowie Geschirrspülmittel (12%). Mittlerweile seien die zahlreichen Marken wie z.B. Calgon, Air Wick, Sagrotan, Cilit Bang, Hoffmanns, Vanish, Clearasil, Kukident und Dobendan in den Haushalten von mehr als 180 Nationen zu finden. Daneben sei das Konsum-Unternehmen in den USA auch im Lebensmittelgeschäft tätig. Doch angesichts eines Erlösbeitrags von 7% würden die Produktion und der Verkauf von Senf, Mayonnaise sowie verschiedener Barbecue-Saucen nur eine untergeordnete Rolle spielen.
In 2007 würden die Geschäfte einmal mehr wie am Schnürchen laufen. In den ersten drei Quartalen habe der Umsatz um 7% auf 3,9 Mrd. Pfund gesteigert werden können und der Nettogewinn sei aufgrund von Beteiligungsverkäufen sogar um 55% auf die Rekordmarke von 649 Mio. Pfund explodiert. Seit der Fusion in 1999 kenne der Aktienkurs nur den Weg nach oben, denn trotz der zurückliegenden Jahrhundert-Baisse habe jedes Jahr mit Gewinnen abgeschlossen werden können. Dabei habe die Aktie z.B. in 2000, als der FTSE 8% verloren habe, einen Anstieg um 57% verzeichnet. Auf 10-Jahres-Sicht errechne sich für Reckitt Benckiser eine jährliche Kurs-Rendite von 11%, bei einer sehr niedrigen Verlust-Ratio von lediglich 1,32 (Gewinn-Konstanz 88%). Zusätzlich würden Anleger in diesem Titel, der sich ungewöhnlich unabhängig von Zyklen/ Benchmarks entwickele, eine Dividenden-Rendite von aktuell 0,9% erzielen.
Im Zuge der allgemeinen Marktkonsolidierung habe die Aktie bei ihrem imposanten Gipfelsturm gerade eine willkommene Verschnaufpause eingelegt. Denn das aktuelle Nachkaufsignal eröffne den Experten von "boerse.de-Aktienbrief" die Gelegenheit, den Titel nun direkt in ein Basis-Depot aufzunehmen.
Nach den Performance-Kennzahlen der letzten 10 Jahre steht Reckitt Benckiser für ein defensiven Basis-Investment, das für die nächsten 5 Jahre eine solide Gewinn-Chance von 66% bietet, so die Experten von "boerse.de-Aktienbrief".(Ausgabe 149 vom 21.11.2007) (23.11.2007/ac/a/a)
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