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Generali Marketperformer


04.12.2001
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktien von Generali (WKN 850312) mit Marketperformer ein.

Assicurazioni Generali SpA sei die größte Versicherungsgesellschaft Italiens und der drittgrößte Versicherer in Europa. Zu den Kerngeschäftsfelder würden Lebens- und Sachversicherungen zählen, wobei etwa 60% der Prämieneinnahmen in der Lebensversicherungssparte anfielen. Von den Beitragseinnahmen würden 31% in Italien, 27,7% in Deutschland und 14,8% in Frankreich erzielt. Generali halt 64,9% an der Tochter AMB Generali.

Der konsolidierte Nettogewinn von Generali sei in den ersten 9 Monaten 2001 um 17% auf 895,4 Mio. Euro gesunken und habe im 3. Quartal auf Grund eines schwächeren Kapitalanlageergebnisses bei lediglich 171,4 Mio. Euro gelegen. Damit sei die ursprünglich anvisierte Gewinnsteigerung um 13% im laufenden Jahr nicht mehr realisierbar. Die Beitragseinnahmen seien im 9-Monatszeitraum um 5,3% auf 32,8 Mrd. Euro gesteigert worden.

Die Sparte Leben habe ihre Einnahmen um 6,1% auf 19,7 Mrd. Euro gesteigert, im Umfall- und Schadenbereich seien die Einnahmen um 4,1% auf 13,1 Mrd. Euro gewachsen. Die Combined Ratio habe von 110% per Jahresende 2000 auf 105,5% per 30.09.01 reduziert werden können. Die Kapitalanlagen hätten sich seit Jahresanfang um 3,3% auf 195,8 Mrd. Euro erhöht (davon 51% Obligationen, 17,7% Aktien und Fonds, 6,9% Immobilien), die Gewinne aus den Kapitalanlagen hätten sich auf 1,4 Mrd. Euro mehr als halbiert.


Generali werde den Multikanalvertrieb über ihre italienische Bankentochter Banca Generali intensivieren. So sollten in Zukunft auch über ein neu geschaffenes Portal (GenerteIOnLine) verstärkt Kunden über das Internet und Call Center angesprochen werden. Bis 2004 sollten 1 Mio. Neukunden gewonnen werden. Der ursprünglich geplante Börsengang für die Banca Generali sei zwischenzeitlich verschoben worden.

Die deutsche Tochter AMB Generali sei Nr. 3 in Deutschland und Marktführer im Bereich fondsgebundene Lebensversicherungen. AMB Generali verfüge über hervorragende Vertriebskanäle, die sich aus AMB, der Commerzbank, DVAG, COSMOS und dem Otto-Versand zusammensetzen würden. Insbesondere die Kooperation mit der Commerzbank sei sehr erfolgreich und werde durch den Einsatz von Spezialisten der AMB in den Filialen der Commerzbank noch intensiviert.

Generali werde in diesem Jahr den im Jahr 1999 akquirierten römischen Versicherer Ina vollständig eingliedern und damit die im Vorjahr eingeleitete Neuordnung abschließen. Zugleich solle durch eine Umsetzung von Kosteneinsparprogrammen die Profitabilität verbessert werden. Die Ina-Lebensparte werde ausgegliedert und in eine neu zu gründende Gesellschaft, Ina Vita, übertragen. Generali wolle auch in der Vermögensverwaltungs-Sparte zulegen. Nachdem zum Jahresende die Generali-Fondsgesellschaft Prime mit der Banca Generali fusioniert habe, sollten in den kommenden Monaten die Vermögensverwaltungsaktivitäten der Versicherungstöchter Alleanza und Ina zusammengelegt werden.

Generali habe nach der Übernahme von Ina eine marktführende Stellung eingenommen. Mit Marktanteilen von 33 Prozent bei Leben bzw. 19 Prozent bei Schaden/Unfall sei Generali mit Abstand Marktführer in Italien. Auch in Österreich und der Schweiz habe sich der Konzern als zweitgrößter Anbieter etabliert. Gemeinsam mit der australischen Lend Lease Corporation sei eine Immobiliengesellschaft namens Generali Lend Lease (GLL) gegründet worden. Die Gesellschaft fokussiere sich auf die Bildung von Fonds für institutionelle europäische Investoren. Generali verwalte in Europa Immobilien im Wert von 11,4 Mrd. Euro. Generali sei in Italien und Deutschland im Markt für private Altersvorsorge sehr gut positioniert, leidet jedoch aktuell unter dem schwachen Börsenumfeld.

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre Marketperformer-Einschätzung für die Aktien von Generali.




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