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UniCredit "buy" 20.11.2007
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, bewertet die Aktie von UniCredit (UC) (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) mit "buy".
Die Zahlen zum 3. Quartal 2007 seien veröffentlicht worden. Die Einnahmen seien insgesamt um 1,1% auf 5,69 Mrd. Euro gestiegen. Operativ habe sich der Gewinn um 1,1% auf 2,41 Mrd. Euro verbessert (auf vergleichbarer Basis +0,2%, hier seien Währungs- und Sondereffekte herausgerechnet). Der Nettogewinn sei auf vergleichbarer Basis um 19% auf 1,12 Mrd. Euro geklettert (Prognose bei 995 Mio. Euro). Unbereinigt, d.h. auf absoluter Basis, sei dies jedoch ein Rückgang von 23,6%.
Der Zinsüberschuss sei um 8,3% auf 3,4 Mrd. Euro gestiegen und der Provisionsüberschuss um 9,4% auf 2,1 Mrd. Euro. Das Handelsergebnis sei mit 11 Mio. Euro negativ gewesen (nach +431 Mio. Euro im Vorjahr). Die Cost/Income-Ratio sei auf 52,5% (nach 55,8%) gesunken, was beweise, dass das Haus weiterhin zu den effizientesten in Euroland zähle. Der ROE sei - bedingt durch das schwache Abschneiden des Investmentbankings - auf 17,5% gefallen (nach 18,4%). Die übernommene Capitalia werde per 01.10. konsolidiert. Prognose: Trotz der Kapitalmarkturbulenzen rechne UC weiter mit einem EPS von 0,56 Euro (2007) bzw. 0,66 Euro (2008).
Die UniCredit habe für das 3. Quartal ein gemischtes Ergebnis veröffentlicht. Der Nettogewinn aber habe über den Prognosen gelegen. Auch wenn Q3 im Investmentbanking stärker als erwartet von den Kapitalmarktturbulenzen gekennzeichnet gewesen sei, hätten die übrigen Bereiche wie gewohnt 2-stellige Zuwachsraten erwirtschaften können. Die HVB Group habe dank aoErlöse im Investmentbanking im Vergleich zu Wettbewerbern keinen Verlust ausgewiesen. Zum wesentlichen Ertragstreiber dürften sich wegen des starken Wirtschaftswachstums weiterhin die osteuropäischen Aktivitäten (CEE) entwickeln. Bei der BA-CA sei der Nettogewinn um fast 2/3 auf 543 Mio. Euro geklettert. Die Übernahme der Capitalia sei sinnvoll. Die Integration verlaufe über Plan.
Der Gewinnrückgang im Investmentbanking sei mit 81% (auf 62 Mio. Euro) drastischer als erwartet ausgefallen. Damit sei die Belastung aus den Folgen der Subprime-Krise höher als erwartet. UC habe erneut betont, dass die direkte Belastung weiterhin als "vernachlässigbar" eingestuft werden könne (246 Mio. Euro per Sept. 07, -30% ggü. Juni). Doch der Liquiditätsmangel an den Kapitalmärkten habe die Sparte Markets & Investment Banking stärker als erwartet belastet. Genau dies könnte sich auch in Q4 zeigen, zumal sich die Lage bislang kaum verbessert habe. Ein nachlassendes Folgegeschäft bei den Kapitalmarktaktivitäten dürfte das Gewinnwachstum einschränken. Capitalia sei relativ teuer erkauft.
Die UC bleibe eines der effizientesten Banken. Wegen des zunächst langsameren Wachstums würden die Analysten die Gewinnprognosen revidieren.
Die Analysten der SEB stufen die UniCredit-Aktie mit dem Rating "buy" ein. Das Kursziel werde bei 6,50 Euro gesehen (nach 7,70 Euro). (Analyse vom 20.11.2007) (20.11.2007/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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