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Wiener Städtische kaufen


19.11.2007
Banque SYZ & CO

Genf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Banque SYZ & CO raten zum Kauf der Wiener Städtische-Aktie (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17).

Der österreichische Versicherungskonzern Wiener Städtische habe gerade seine Wachstumsprognosen für die nächsten Jahre angehoben und plane, das Ergebnis vor Steuern zwischen 2006 und 2010 um durchschnittlich ca. 25% pro Jahr zu steigern, verglichen mit bisher 18%. Die Analysten der Banque SYZ & CO würden die Schätzung als bescheiden einstufen und dem Konzern eine weitere Steigerung zutrauen. Sie würden erwarten, dass der Konzern seine Strategie der gezielten Akquisitionen fortführen werde. Mit einem KGV von nur 9,5x und 1,6x Eigenmitteln im Jahr 2009 sei die Aktie angesichts der Fundamentaldaten und der Wachstumsperspektiven unterbewertet. Die Eigenkapitalrendite werde nach Meinung der Analysten in Kürze 17,0% übersteigen.

Die Wiener Städtische Versicherung erziele 54% seiner Prämieneinnahmen am heimischen Markt und die restlichen 46% in Osteuropa. Den ausgezeichneten Zahlen über die ersten drei Quartale dieses Jahres sei zu entnehmen, dass das Unternehmen die Netto-Prämien um 17,7% habe steigern können, wobei der Reingewinn um 37,5% zugelegt habe, nämlich auf 250,8 Mio. Euro. Im Sachversicherungssegment habe sich der Kosten-Prämien-Faktor von 97,0% auf ausgezeichnete 95,9% gesteigert, trotz des Sturms Kyrill im ersten Quartal.


In Österreich sei die Wiener Städtische mit einem Marktanteil von 22,3% Branchenführer. In Osteuropa sei der Konzern der zweitgrößte Versicherer und nehme in Tschechien, der Slowakei, Rumänien und Bulgarien die Position des Marktführers ein. Rumänien und Bulgarien würden angesichts des äußerst schwachen Durchdringungsgrades von Versicherungsprodukten ein überproportionales Entwicklungspotenzial aufweisen.

Seit Jahresbeginn sei die Wiener Städtische in externen Wachstumsgeschäften sehr aktiv gewesen. Dies werde sich nach Ansicht der Genfer Analysten ab der zweiten Jahreshälfte auszahlen. Im Juni habe der Konzern einen türkischen Versicherer übernommen und sei zudem über zwei Etappen mit 50,2% in das Kapital eines rumänischen Mitbewerbers eingestiegen, der 11% des lokalen Marktes kontrolliere. Diese Gesellschaft werde nach Ansicht der Analysten Anfang 2008 konsolidiert sein.

Dadurch halte die Wiener Städtische fast 30% dieses Marktes in der Hand, der ein enormes Wachstumspotenzial biete. Zwischenzeitlich werde sie ihre beiden Geschäftsbereiche jeweils in Bulgarien und Österreich zusammenführen. Mit 2,5 Mrd. Euro Eigenmitteln sei die Bilanz der Wiener Städtischen solide. Das Unternehmen werde folglich keine Probleme habe, das interne Wachstum zu finanzieren.

Die Analysten der Banque SYZ & CO empfehlen die Aktie der Wiener Städtische zum Kauf und halten an dem Kursziel von 62 Euro fest. (Analyse vom 19.11.2007) (19.11.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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