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Nintendo interessant 05.12.2001
Der Aktionär-online
Nach Ansicht der Analysten von "Der Aktionär-online" ist die Aktie Nintendo Corporation Limited (WKN 864009) ein interessantes Investment.
Das Weihnachtsgeschäft habe begonnen, und in diesem Jahr hätten die beiden Marktführer, Sony und Nintendo, einen neuen Konkurrenten - Microsofts Xbox. Nintendo habe gegenüber den Konkurrenten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Der Preis für den GameCube liege circa 100 Dollar unter dem Preis für eine Playstation 2 oder eine Xbox. Allerdings könne der GameCube im Gegensatz zu den anderen Systemen keine DVDs abspielen. Außerdem habe das Softwareangebot für die Nintendo-Konsole bislang zu wünschen übrig gelassen - dieses Problem habe der Konzern aber durch eine forcierte Inhouse-Entwicklung schon in Angriff genommen.
Am 18. November sei der GameCube (Nachfolger des Nintendo 64) auf den amerikanischen Markt geworfen worden, der für gut die Hälfte des Umsatzes von Nintendo verantwortlich sei (einschließlich Kanada und Lateinamerika). Er übertreffe sämtliche Erwartungen, so dass die Zahl der für diesen Markt vorgesehenen Geräte noch im November von 1,1 Millionen auf 1,3 Millionen erhöht worden sei.
Der Aufwärtstrend, der nach dem Absturz am 11. September fortgesetzt worden sei, erhalte aufgrund der guten Verkaufszahlen und aufgrund der guten Ergebnisse für das am 30. September beendete erste Geschäftshalbjahr neue Dynamik. Heute sei der Aktienkurs um 5,4 Prozent nach oben gesprungen (Schlusskurs: 23.400 Yen, circa 211,77 Euro) und nähere sich jetzt der Widerstandszone um 24.000 Yen (circa 217,20 Euro). Prinzipiell sei der Weg frei über das Jahreshoch von 24.900 Yen (circa 225,34 Euro) hinaus.
Die Aktie von Nintendo biete kurzfristig und langfristig einiges an Kurspotenzial, allerdings seien die mittelfristigen Perspektiven derzeit eher zweifelhaft. Die Empfehlung der Analysten von "Der Aktionär-online" lautet: "Jetzt noch schnell einsteigen und rechtzeitig den Absprung finden."
Die Nintendo-Aktie werde außer in Tokio auch an deutschen Börsen gehandelt, allerdings empfehlen die Analysten von "Der Aktionär-online" dem geneigten Anleger wegen der wesentlich höheren Liquidität, etwaige Orders an der Heimatbörse zu platzieren.
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