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ImClone "outperform" 30.11.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Nach wie vor halten die Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie des US-amerikanischen Biotechnologieunternehmens ImClone (WKN 883074) für einen Outperformer.
ImClone sei ein Biotechnologiekonzern, der sich auf neuartige Therapeutika zur Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hätte. Für das derzeit wichtigste Präparat Erbitux hätte das Unternehmen einen bis 2018 laufenden Kooperationsvertrag mit Bristol-Myers Squibb abgeschlossen, der neben der Entwicklung auch die Vermarktung des Krebsmedikamentes einschließen würde. Außerhalb der USA, Kanada und Japan seien die Lizenzrechte für Erbitux bereits an den deutschen Pharmakonzern Merck KGaA verkauft worden.
Die Wertpapierexperten seien der Ansicht, dass ImClone trotz der historischen Volatilität der Biotechnologiewerte eine der nächsten kommerziellen Erfolgsgeschichten auf dem Sektor werden könnte. Zwar seien die üblichen Risiken, wie etwa das Entwicklungs- Finanzierungs- und Regulationsrisiko nicht auszuschließen und leider hätte ImClone auch unter der momentanen kollektiven Vorsicht der Investoren vor Biotechnologiewerten zu leiden, die unabhängig von der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens bestehen würde.
Das führende Anti-Krebs-Produkt des Unternehmens, Erbitux (C225) ein monoklonaler Antikörper, hätte jedoch in Tests hervorragende Wirksamkeit gegen kolorektalen, sowie Hals- und Kopfkrebs bewiesen. Da das Produkt auf die EGF Rezeptoren wirken würde, von denen etwa ein Drittel allen von Krebszellen befallenen Gewebes betroffen sei, könnte es sehr gut sein, dass sich das Präparat auch gegen wesentlich mehr als diese 3 Krebsarten als wirksam erweisen könnte. Sollte die beschleunigte klinische Entwicklungsstrategie von ImClone Erfolg haben, dann könnte Erbitux bereits im 2. Fiskalquartal 2002 von der US-Bundesgenehmigungsbehörde FDA zugelassen werden.
Die derzeitige Evaluierung der Analysten für die ImClone Aktie würde sich allein auf die möglichen Umsätze von Erbitux bei der Behandlung von kolorektalem Krebs, sowie Kopf-, Hals- und Lungenkrebs stützen. Weitere vielversprechende Präparate des Unternehmens, die sich derzeit in unterschiedlichen Testphasen befinden würden, seien nicht in die Bewertung eingeflossen. Somit würde im laufenden Fiskaljahr 2001 ein Verlust pro Aktie von 1,18 US-Dollar erwartet. Im Finanzjahr 2002 sei allerdings bereits mit einem positiven EPS von 0,43 US-Dollar zu rechnen. Das 3-Jahres-Kursziel der Börsenspezialisten von 138 US-Dollar würde auf einem 80-fachen des für das Geschäftsjahr 2004 kalkulierten EPS von 1,73 US-Dollar nach Steuern basieren. Das 12-Monats-Kursziel würde bei 76 US-Dollar liegen.
Vor diesem Hintergrund stufen die Aktienexperten von Morgan Stanley Dean Witter das Wertpapier von ImClone als Outperformer ein, rechnen aber mit einer gewissen Volatilität der Kursentwicklung.
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