|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Alcoa "buy" 29.11.2001
Merrill Lynch
Die Börsenspezialisten des Investmentbankhauses Merrill Lynch raten auch weiterhin zum Kauf der Aktie des US-amerikanischen Aluminiumherstellers Alcoa (WKN 850206).
In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von WMC, der australischen Minengesellschaft, habe Alcoa seine Position hinsichtlich einer Übernahme von WMC oder Teilen der Minengesellschaft geklärt. WMC verfüge über Vermögenswerte in Gold, Nickel und Düngemitteln und einen Anteil von 40% an der Alcoa World Alumina & Chemicals (AWAC) halten. Alcoa habe in seinem Brief die Vorwürfe WMCs von sich gewiesen, dass das Übernahmeangebot "opportunistisch" sei. Im Gegenteil habe man in seinen Verhandlungen mit WMC immer mit offenen Karten gespielt, was seit dem Frühjahr 2001 belegbar sei. Außerdem habe man einen fairen Preis angeboten, nachdem man lange Analysen und Verhandlungen in Kauf genommen habe, die am 9. Oktober vor dem Aufsichtsrat von WMC in Melbourne in einer Präsentation veröffentlicht worden seien.
Im Rahmen dieser Präsentation habe Alcoa bereits ein schriftliches Übernahmeangebot vorgelegt, in dem man einen Preis von 9,75 australischen Dollar pro Aktie für die WMC Anteile geboten habe. Dieser Preis habe ein 29%iges Premium zum damaligen Kurs und ein 19%iges Premium im Vergleich zum Durchschnittskurs der WMC Aktie in den letzten 12 Monaten vor dem Angebot dargestellt. Des weiteren habe man in diesem Angebot auf Anfrage von WMC hin noch einmal bestätigt, dass man bereit sei, einen Teil des Preises in Alcoa Aktien zu zahlen. Im Anschluß habe Alcoa sein Angebot noch 2 mal auf 10 australische Dollar und schließlich auf 10,20 australische Dollar pro WMC Aktie erhöht. Dieses Angebot habe man dann mehr als einen Monat aufrecht erhalten, in dem man WMC Zeit gegeben habe, sich nach einem besseren Angebot umzusehen, das sich jedoch nicht materialisiert habe.
Analysen von JP Morgan und Grant Samuel, die der WMC Aktie einen Wert zwischen 11,18 und 12,91 australischen Dollar zugestehen würden, seien in den Augen von Alcoa fehlerhaft, da sie die Minoritätenbeteiligung von WMC an AWAC, eine eventuell höhere Besteuerung und die eingeschränkte Fähigkeit von WMC, einen stabilen Cash Flow zu generieren, außer acht lassen würden. Alcoa habe betont, dass man sich beim Kauf des Minoritätenanteils von 40% an AWAC nicht übervorteilen lassen würde, da man das Unternehmen ohnehin bereits kontrollieren könnte. Auch für WMC sei man nicht bereit, einen überhöhten Preis zu zahlen und würde eine faire Bewertung der WMC Aktie den ausgleichenden Kräften der Börse überlassen.
Das EPS der Alcoa Aktie würde im Geschäftsjahr 2001 bei 1,50 und im Finanzjahr 2002 bei 1,45 US-Dollar erwartet.
Aufgrund dieser Analyse halten die Experten von Merrill Lynch sowohl mittel- als auch langfristig an ihrer Kaufempfehlung für die Alcoa Aktie fest.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|