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Instinet Group "outperform" 29.11.2001
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Instinet Group (WKN 655941) mit "outperform" ein.
Der Anbieter elektronischer Handelsplattformen, Instinet, habe im dritten Quartal einen Gewinnrückgang um knapp 75% auf 8,2 Mio. US-Dollar oder 0,03 US-Dollar je Aktie hinnehmen müssen. In dem nach US GAAP ausgewiesenen Ergebnis sei ein Restrukturierungsaufwand von 22,8 Mio. US-Dollar enthalten. Unbereinigt wäre der Nettogewinn gg. dem 3. Quartal 2000 lediglich um 16,3% auf 28,8 Mio. US-Dollar oder 0,09 US-Dollar je Aktie zurückgegangen. Der einmalige Restrukturierungsaufwand werde laut dem Management zu jährlichen Kosteneffekten von 70 Mio. US-Dollar führen. Die Erträge seien in der Vergleichsperiode um rund 8% auf 320,5 Mio. US-Dollar gesunken.
Angesichts der Ereignisse im September und der damit einhergehenden vier Ausfalltage stimmen die Analysten von Hornblower Fischer die am oberen Ende der Erwartungsskala gelegen Zahlen sehr zuversichtlich. Laut der First Call-Schätzung hätte Instinet bei einem Umsatz von 315,8 Mio. US-Dollar ein EPS 0,07 US-Dollar erwirtschaften müssen. Bedingt durch die geringeren Handelsvolumina im September habe die durchschnittlichen (transaktionsabhängigen) Provisionserträge lediglich um 2% auf 5,2 Mio. US-Dollar verbessert. Leicht höher habe sich das Handelsvolumen verbessert. Die Zahl der durchschnittlich gehandelten Aktien kletterte um 7% auf 263,6 Mio. gg. 221,2 Mio. in der Vergleichsperiode. Zwar sei der Marktanteil der an der Nasdaq gehandelten Aktienvolumina vor dem Hintergrund des schwierigen Bedingungen von 15,3% auf 13,5% (Q2 01) zurückgegangen, gg. dem Jahresanfang bedeute dies noch immer eine Steigerung von 0,4%. Dies bewerten die Analysten von Hornblower Fischer als positiv in der Hinsicht, dass es Instinet gelingen sollte, die Marktanteile an der NYSE und der Nasdaq zumindest zu verteidigen.
Langfristig gehen die Experten des Hornblower Fischer Researchteams davon aus, dass sich Instinet einen größeren Teil vom Kuchen abschneiden und die Position bei den ECN’s weiter ausbauen wird. Im dritten Quartal habe die Gruppe mit einem Marktanteil von 39,3% die führende Stellung vor Island mit 27% verteidigt. Positiv stimmt die Analysten von Hornblower Fischer weiterhin, dass die Gruppe vor dem Hintergrund der wachsenden Volumina in Europa und Asien bestrebt ist, ihre Erträge weiter zu diversifizieren sowie die Partnerschaft mit Reuters zu intensivieren. Ihre Gewinnreihe für 2001 und 2002 lassen die Analysten von Hornblower Fischer unverändert. Demnach rechne man für 2001 und 2002 mit einem EPS von 65 Cent bzw. 80 Cent (PE: 13,3) je Aktie. Zudem sei die Aktie unter den Aspekten Market Cap/Revenues mit 1,5 (2002) sowie Price/EPS mit 12,6 innerhalb der Peer-Group (Electronic Execution/Trading Technology) äußerst günstig bewertet.
Die Analysten von Hornblower Fischer bekräftigen daher ihre Einschätzung vom Juli und raten das Instinet-Papier "outperform".
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