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Ahold Outperformer 28.11.2001
LB Baden-Württemberg
Barbara Ambrus, Analystin der Landesbank Baden-Württemberg, bewertet die Ahold-Aktie (WKN 851287) mit Outperformer.
Der internationale Lebensmitteleinzelhändler sei Marktführer in den Niederlanden und an der Ostküste der USA und sei ferner im restlichen Europa, Lateinamerika und Asien aktiv. Überdies erwirtschafte Ahold über 20% der Erlöse im Foodservice.
Ahold habe den Konzernumsatz und den operativen Gewinn vor Goodwillabschreibungen im dritten Quartal um 13% bzw. um 22% gesteigert. Der Nettogewinn vor Goodwillabschreibungen habe um 28% bzw. der entsprechende Gewinn je Aktie um 13% zugelegt. Auch bereinigt um die Akquisitionen und den Einfluss der Wechselkurse hätten die jeweiligen Zuwächse für Umsatz und EBITA beachtliche 6,4% bzw. 16,4% betragen. Der Konzern habe von der sehr positiven Umsatz- und Margenentwicklung im Einzelhandel und im Foodservice in den USA sowie von hohem Umsatzwachstum und einer gehaltenen Marge in Europa profitiert. Belastet worden sei das Ergebnis dagegen insbesondere von der schwachen Konjunktur und den Währungsabwertungen in Lateinamerika sowie den Anlaufverlusten in Asien.
Die Ereignisse des 11. September hätten auf den Konzern lediglich einen vorübergehenden Einfluss. Der zyklische Foodservice sei nach kurzfristigem Einbruch inzwischen zu zweistelligen Wachstumsraten zurückgekehrt. Angesichts der weltweit schwachen Konjunkturaussichten und der Abwertung einiger Währungen reduziere man dennoch die Gewinnschätzungen für 2001 und 2002. Überdies habe Ahold für das vierte Quartal 2001 einen einmaligen operativen Aufwand für die wahrscheinlich zum 30.11.2001 erfolgende Eingliederung des US-Foodservice-Unternehmens Alliant angekündigt. Für 2001 und 2002 gehe man nicht zuletzt akquisitionsbedingt von einem um 28% bzw. um 17% höheren Umsatz aus. Die operative Marge dürfte ohne Berücksichtigung des Eingliederungsaufwands für Alliant sowohl im laufenden als auch im kommenden Jahr aufgrund der niedrigmargigeren Akquisitionen quasi stagnieren. Der Gewinn je Aktie vor Goodwillabschreibungen dürfte um 10% bzw. um 24% steigen.
Der Konzern habe seine Prognosen eines 15%igen Anstiegs des Gewinns je Aktie vor Goodwillabschreibungen bekräftigt, vor dem Eingliederungsaufwand für Alliant und vor dem Einfluss der Wechselkurse für das Gesamtjahr abermals und dürfte diese Steigerung angesichts der Margenverbesserung im bestehenden Geschäft auch erreichen.
Vor diesem positiven Hintergrund trauen die Experten der LBBW der Aktie weitere Kurssteigerungen zu und belassen ihre Einstufung des im Branchenvergleich günstig bewerteten Titels auf Outperformer.
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