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Zurich Financial S. übergewichten 23.11.2001
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Zurich Financial Services-Aktie (WKN 579919) mit "übergewichten".
Aus der Fusion von Zürich Versicherung und dem Teilkonzern BAT Financial Services sei 1998 der Versicherungsriese Zurich Financial Services entstanden (ZFS). Die daraus resultierende schwerfällige Konzernstruktur (Allied Zurich/Zurich Allied) sei Ende 2000 zugunsten der Einheitsaktie und Einheitsholding aufgelöst worden. Regionale Schwerpunkte bildeten Nordamerika, Großbritannien und die Schweiz. Mit der Akquisition des Deutschen Herolds sei zuletzt die Präsens in Deutschland erheblich verstärkt worden. Bei den Geschäftssparten dominiere gemessen an den Prämieneinnahmen noch der Bereich Schaden/Unfall. Das stark wachsende Lebengeschäft habe in 2000 jedoch erstmalig den größeren Ergebnisbeitrag geliefert.
Mit einem Rückgang des Nettoergebnisses um 30% auf 861 Mio. Euro sei das Halbjahresresultat der ZFS erneut enttäuschend ausgefallen. Belastet worden sei das Resultat durch niedrigere realisierte Kapitalgewinne (-59% auf 555 Mio. US-Dollar) und den starken US-Dollar. Angesichts der schwachen Ertragslage habe die Zurich diverse Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. So sei Ende September der Asset Manager Zurich Scudder Investments an die Deutsche Bank veräußert worden. Im Gegenzug hätten die Schweizer den Deutschen Herold (76%) sowie eine Cash-Komponente in Höhe von 900 Mio. US-Dollar erhalten. Zudem sei eine umfangreiche Kooperation zwischen Zurich und Deutscher Bank in den Bereichen Marktkapitalisierung, Versicherung, Asset Management und Banking vereinbart worden. Des weiteren werde ZFS das Rückversicherungsgeschäft unter dem Namen Converium an die Börse bringen. Die nunmehr festgelegte Preisspanne entspreche dem 1,1 bis 1,3fachen des Eigenkapitals. Damit sei Converium vergleichsweise günstig bewertet. Der endgültige Emissionspreis solle in der zweiten Dezemberwoche festgelegt werden.
Angesichts der erhöhten Schadenprognose infolge der Terroranschläge (nunmehr 700-900 Mio. US-Dollar) und voraussichtlicher Abschreibungen auf Kapitalanlagen (ca. 200 Mio. US-Dollar) habe man die Ergebnisschätzung für 2001 nach unten revidiert. Aufgrund des Wegfalls dieser Sondereinflüsse gehe man für 2002 von einem starken Ergebnisanstieg aus. Dazu beitragen dürften hohe Prämienzuwächse im Schaden-/Unfallgeschäft insbesondere in den USA, wo ZFS sehr gut positioniert sei. Mit Blick auf den Restrukturierungsprozess sei der Erwerb des Deutschen Herold (Wachstumsperspektiven aufgrund der Rentenreform) ein erster positiver Schritt. Mittelfristig seien weitere Meilensteine zu erwarten, etwa der Verkauf der Baloise-Beteiligung.
Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Bewertung (KGV;Price/Book 2002: 11,2;1,0) in Verbindung mit einer überdurchschnittlichen Profitabilität (RoE 2002: 14%) empfehlen die Experten von Helaba Trust daher eine Übergewichtung der Aktie.
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