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Telekom Austria "accumulate"


21.11.2001
Merrill Lynch

Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch empfehlen den Investoren unverändert, die Aktie des Telekommunikationsanbieters Telekom Austria (WKN 588811) zu akkumulieren.

Pünktlich zum 1. Geburtstag der Börsennotierung habe Telekom Austria Zahlen für den Umsatz und den EBITDA vorgelegt, die sehr stark gewesen seien. Sowohl der mobile als auch der feste Bereich hätten die Erwartungen der Aktienspezialisten übertroffen. Dies resultiere insgesamt in einem Quartal, dass um 38,2% über der Prognose liege. Die Ursache für den starken EBITDA liege nach Meinung von TA vor allem in den erfolgreichen Bemühungen zur Kostenkontrolle. Am 27. November würden die endgültigen Details bekannt gegeben, die mehr Aufschluss bringen könnten.

Die jetzt vorgelegten Zahlen für Telekom Austria ohne Mobilkom würden einen Umsatz von 671 Mio. Euro ausweisen. Dies entspreche einem jährlichen Rückgang um 3,6% und liege um 1,7% unter der Prognose der Aktienspezialisten. Dem gegenüber habe der Bereich Mobilkom einen Umsatz von 449 Mio. Euro generiert. Dies liege um 10,6% über dem Vorjahresergebnis und um 4,9% über der Vorhersage. Insgesamt liege der Umsatz von 1,015 Mrd. Euro damit um 1,3% über der Erwartung der Analysten von Merrill Lynch.


Der EBITDA von TA ohne Mobilkom habe bei 289,6 Mio. Euro gelegen. Dies entspreche einer Steigerung um 19,8% und liege um 47,8% über der Prognose. Auch der EBITDA für Mobilkom habe über den Erwartungen gelegen. Das Ergebnis von 171 Mio. Euro entspreche einer Steigerung um 22,1% und übertreffe die Prognose um 23%. Insgesamt entspreche der EBITDA damit einer Steigerung um 121,6% und liege 23% über der Prognose.

Problematisch könnte sich die Besitzfrage für die Investoren darstellen. TI habe angedeutet, dass man seien 29,8%-igen Anteil verkaufen wolle. Auch ÖIAG habe für seinen Anteil von 47,8% Ähnliches angedeutet. Die größte Möglichkeit für die Lösung der Frage könnte in einem gemeinsamen Geschäft liegen. Unter den bestehenden Gesetzen in Österreich würde ein Verkauf eines Anteils von über 30% sich negativ auf die kleinen Anteilseigner auswirken.

Zur Zeit werde die Aktie mit dem 5,3-fachen des erwarteten EV/EBITDA für 2003 gehandelt. Das Kursziel der Aktie liege bei 9 Euro.

Die Analysten von Merrill Lynch empfehlen weiterhin, die Aktie der Telekom Austria zu akkumulieren.




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