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OMV übergewichten


20.11.2001
RZB Österreich

Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank (RZB) bleiben auf Grund der Ergebnisse des 3. Geschäftsquartals bei ihrer Empfehlung, Aktien der OMV (WKN 874341) überzugewichten.

Das Ergebnis der OMV in den Quartalen 1-3 2001 habe mit den Erwartungen der Analysten übereingestimmt. Deshalb hielten sie auch ihre Gewinnschätzung von Euro 14,42 je Aktie im Jahr 2001 aufrecht, was einer Steigerung von 20,6 % gegenüber dem Jahr 2000 entspreche. Aufgrund der guten Ergebnisse gingen die Analysten von einer Zunahme des Cash Flows je Aktie um 40 % aus. Die Analysten prognostizierten eine Dividendenerhöhung um 5 % von Euro 4,3 auf Euro 4,5 (es sei anzumerken, dass OMV im vergangenen Jahr eine Basisdividende von Euro 3 und einen Bonus von Euro 1,3 ausgeschüttet habe).


Die Analysten gingen davon aus, dass sich der Umsatz von OMV im Jahr 2001 nur leicht um 1,4 % auf Euro 7,56 Mrd. erhöhen werde. Die Gründe dafür seien rückläufige Erdöl- sowie Produktpreise im vergangenen Quartal (die Analysten hätten für das 4. Quartal einen durchschnittlichen Ölpreis von USD 20/Barrel errechnet). Die Analysten erwarteten ein ausgewiesenes EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) in Höhe von Euro 625 Mio. (+27 % gegenüber 2000) und ein EBIT vor Sondereffekten von Euro 679,4 Mio. (+2 %). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten werde weiterhin bei 9 % liegen, und die ausgewiesene EBIT-Marge dürfte auf über 8 % ansteigen. Aufgrund des geringeren at-equity Ertrags von Borealis werde das Finanzergebnis von OMV wahrscheinlich von Euro -38 Mio. auf Euro -47 Mio. nachgeben. Auf Grundlage eines Konzernsteuersatzes von 32 % erwarteten die Analysten für 2001 einen Jahresüberschuss von Euro 391 Mio.

Am 20. September 2001 habe die außerordentliche Generalversammlung die Ausgliederung des Gassegments in eine 100%ige Tochtergesellschaft genehmigt. OMV ziele mit den lokalen Versorgungsunternehmen als Partnern auf eine starke Expansion im Gas-Großkundensegment ab. Expansionspläne in Europa: OMV habe kürzlich das Angebot für einen 17,6 % Anteil an PKN bis Ende 2001 verlängert (im Moment führe PKN exklusive Gespräche mit der ungarischen MOL). Darüber hinaus habe OMV auch starkes Interesse am Erwerb eines signifikanten Anteils an der griechischen Hellenic Petrol und der zweiten Tranche in der Privatisierung der tschechischen Unipetrol gezeigt.

Die Analysten hätten auf Grundlage eines DCF-Bewertungsmodells einen fairen Wert von Euro 135 je OMV-Aktie errechnet. Kurzfristig gingen die Analysten der RZB allerdings davon aus, dass die Aktie nur beschränktes Potential habe, da keine Exklusivgespräche mit PKN geführt würden. Ihr derzeitiges Rating der OMV-Aktie sei daher "übergewichten".




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