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Sony günstige Einstiegsgelegenheit 12.09.2007
Aktienservice Research
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Aktienservice Research" sehen nach der jüngsten Korrektur eine günstige Einstiegsgelegenheit bei der Aktie von Sony (ISIN JP3435000009 / WKN 853687).
Der japanische Sony-Konzern sei in den verschiedenen Bereichen der Konsumelektronik weltweit führend. Die Spielekonsole des Entertainment-Riesen, die Playstation, sei eine der erfolgreichsten überhaupt. Aber auch im Bereich TV und HiFi gehöre Sony zum Besten, was der Markt zu bieten habe. Die Aktie der Japaner sei wieder eine der aussichtsreichsten aus dem Land der aufgehenden Sonne geworden.
Sony sei als einer der größten asiatischen Konzerne neben der sehr erfolgreichen Electronics-Sparte in den Bereichen Financials, Music, Games und Movies bestens aufgestellt. Gut 60 Jahre nach der Gründung des Unternehmens in Tokio würden heute über 150.000 Angestellte weltweit in mehr als 900 Tochtergesellschaften für Sony arbeiten.
Sony - der klangvolle Name sei ein Mix aus dem lateinischen Wort sonus (Klang) und dem englischen Wort sonny - habe sich in den ersten Jahren seines Bestehens auf die Produktion selbst entwickelter Reiskocher konzentriert, mit mäßigem Erfolg. Daher sei auch rasch der Übergang auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten in der Unterhaltungselektronik erfolgt, wo man mehr Potenzial für das Unternehmen gesehen habe. Heute sei Sony für Produkte bekannt, die nicht nur hochinnovativ seien, sondern auch für attraktives Design stünden.
Die Kunden würden dies ebenfalls so sehen und die Produkte kaufen. Dementsprechend könnten sich auch die jüngsten Quartalszahlen des Konzerns sehen lassen. Der Elektronikriese habe im ersten Fiskalquartal einen Nettogewinn von 66,5 Mrd. JPY oder umgerechnet 552 Mio. USD erzielen können. Damit habe man die Erwartungen des Marktes übertroffen. Im Vorjahreszeitraum habe Sony lediglich einen Gewinn von 32,3 Mrd. JPY verbuchen können. Die Gewinnverdoppelung in diesem Quartal sei aber nicht nur auf günstige Wechselkurse zurückzuführen gewesen, sondern vielmehr auf eine hohe Nachfrage nach Produkten der Elektroniksparte.
Der steigende Absatz der beliebten Cybershot-Digitalkameras, der digitalen Camcorder und LCD-TVs habe in diesem Kernsegment zu einem operativen Gewinnwachstum von 77% geführt. Der Umsatz sei derweil um 13% auf 1,98 Bio. JPY geklettert, während der operative Gewinn von 27,1 auf 99,3 Mrd. JPY zugenommen habe. Trotz dieser guten Zahlen bleibe Sony aber auf dem Teppich. Für das laufende Geschäftsjahr zum 31. März 2008 rechne der Konzern unverändert mit einem Nettogewinn von 320 Mrd. JPY und einem Umsatz von 8,78 Mrd. JPY.
Zuletzt habe aber weniger die Elektroniksparte der Japaner im Fokus der Börsianer gestanden, sondern vor allem deren Finanzservice-Segment. Denn dieses solle Mitte Oktober an die Börse gehen. Der Markt habe bisher auf diese Nachricht, die Ende August veröffentlicht worden sei, positiv reagiert. Zu Sony Financial würden unter anderem der Lebensversicherer Sony Life Insurance, der Auto-Versicherer Sony Assurance und eine Online-Bank gehören.
Die Aktie solle ab dem 11. Oktober 2007 gehandelt werden können. Sony habe zudem angekündigt, im Zuge des IPOs umgerechnet rund 2,9 Mrd. USD in seine Kassen spülen zu lassen. Damit wolle man wiederum die Konsumelektronik-Sparte und die zuletzt immer wieder Sorgen bereitende und unprofitable Games-Sparte mit den Spielekonsolen auf Vordermann bringen. Aktuell sehe der IPO-Plan vor, dass Sony am 11. Oktober 725.000 Aktien aus eigenem Besitz sowie 75.000 neue Aktien anbieten werde. Darüber hinaus biete Sony eine Mehrzuteilungsoption über 70.000 Aktien an. Der vorläufige Emissionspreis sei auf 415.000 JPY je Aktie beziffert worden.
Die Sony-Aktie könnte demnächst wieder ein interessantes Investment werden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Fundamentaldaten der Japaner auch durch aggressive Marketingsprüche gefüttert würden. So wolle Sony bis Ende März allein in Europa über 3,6 Mio. Stück der Spielekonsole PS3 verkaufen. Dies habe man am Rande der Branchenmesse Games Convention in Leipzig mitgeteilt. Der japanische Elektronik-Riese habe sich damit für seine Spielekonsole ehrgeizige Absatzziele für Europa gesetzt, wenn man bedenke, dass Sony im laufenden Geschäftsjahr weltweit elf Mio. der PS3 absetzen wolle.
Der Konzern hoffe aber auf eine starke Weihnachtssaison und habe des Weiteren vor, die Spielekonsole zu einem Alleskönner umzubauen. Künftig solle die Konsole nicht nur das Spielen und im Web Surfen ermöglichen, sondern auch Foto-, Video- oder Musiksammlungen speichern können. Sony sei als Konzern in seiner Branche gut aufgestellt, um von der laufenden Digitalrevolution überdurchschnittlich zu profitieren. Die letzten Zahlen hätten dies eindrucksvoll belegt. Auch die Charttechnik signalisiere jede Menge Kurspotenzial.
Nach der jüngsten Korrektur eröffnet sich eine günstige Einstiegsgelegenheit in die Sony-Aktie, so die Experten von "Aktienservice Research". Die Chancen stünden gut, dass der Kurs auf Sicht der nächsten Monate wieder in den Bereich seines 52-Wochen-Hochs bei gut 44 Euro vordringe. (Global Markets Ausgabe 357 vom 11.09.2007) (12.09.2007/ac/a/a)
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