|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Austrian Airlines "underperform" 16.11.2001
Erste Bank
Die Analysten von der Erste Bank stufen die Aktien der Austrian Airlines (WKN 875224) weiterhin auf "underperform" ein.
Das Unternehmen habe bei der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen diese Woche nicht mit positiven Überraschungen aufwarten können. Der Verlust vor Steuern habe mit -75 Mio. Euro nur leicht über den Erste Bank-Erwartungen gelegen. Während der Betriebserfolg (EBIT) für die ersten neun Monate 2001 mit -19,3 Mio. Euro negativ ausgefallen sei, habe der Betriebserfolg vor Abschreibungen und Mietaufwendungen (EBITDAR) einen Wert von 207 Mio. Euro erreicht.
In den Monaten Juli bis September habe Austrian Airlines zwar ein positives EBIT in der Höhe von 15,5 Mio. Euro erzielen können, das Ergebnis vor Steuern sei jedoch ebenfalls negativ gewesen. Die Nettoverschuldung sei auf 2,65 Mrd. Euro gestiegen, das Unternehmen verfüge aber zumindest über liquide Mittel in der Höhe von 300 bis 350 Mio., wodurch für die nächste Zeit ausreichend Liquidität vorhanden sei.
Das neue Management präsentiere sich sehr überzeugend und stelle Strategien vor, die das AUA-Ergebnis in den nächsten Jahren deutlich verbessern sollten: Nach den bereits bekannt gegebenen Produktionskürzungen von 10% für den Winterplan 2001/02 werde die Produktion im Jahr 2002 um weitere 8% gekürzt. Das Management stehe darüber hinaus in Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen 7%igen Gehaltsverzicht der Belegschaft. Dadurch würden Personalkosten in der Höhe von 2 Mio. Euro pro Jahr eingespart. Tyrolean, Lauda Air und Rheintalflug sollten in Zukunft als reine Profit Centers operieren, alle anderen operativen Aktivitäten sowie zentrale Funktionen werden von der Austrian Airlines übernommen. Die restlichen Anteile an der Lauda Air würden von der AUA übernommen, die Lauda Air Italy bleibe dagegen im Eigentum von Niki Lauda.
Aufgrund der unsicheren Marktsituation und der hohen Verschuldung wird bei der Erste Bank die "underperform"-Empfehlung beibehalten.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|