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UBS untergewichten


16.11.2001
Helaba Trust

Die Analysten der Helaba Trust empfehlen die Aktie der UBS AG (WKN 914830)weiter unterzugewichten.

Die aus der Fusion der Schweizerischen Bankgesellschaft und dem Schweizerischen Bankverein 1998 hervorgegangene universale Großbank strebe für alle Geschäftsbereiche eine globale Präsenz sowie eine führende Stellung im internationalen Asset Management an. Mit Warburg bekenne sich UBS uneingeschränkt zum Investment Banking, das im dritten Quartal 2001 ein Viertel der Erträge erwirtschaftet habe. Die Übernahme von PaineWebber (PW) unterstreiche gleichzeitig den Willen zur nachhaltigen Positionierung in den USA. Die neue dreiteilige Spartenorganisation solle den Kundenbedürfnissen gerechter werden und die Flexibilität sowie Synergien steigern.


Im 3. Quartal 2001 habe das Nettoergebnis mit 903 Mio. Schweizer Franken den Vorjahreswert um 57% (-35% gg. VQ) unterschritten. Schwierig habe sich die Situation insbesondere in der Sparte Private Clients gestaltet, die ein Ergebnis vor Steuern von 8 Mio. Schweizer Franken erzielt habe (-92% gg. VJ).

Bedingt durch Wertberichtigungen im Kreditgeschäft habe das Corporate Center einen Verlust i.H.v. 291 Mio. Schweizer Franken (VJ: +132 Mio. Schweizer Franken) verbucht. Abschreibungen seien auch im Private Equity Bereich angefallen (-112 Mio. Schweizer Franken). Unbefriedigend gestalte sich nach wie vor die Kostensituation (Kostenquote: 84%). Hierzu trete vor allem PaineWebber bei (Kostenquote vor Goodwill und Risikovorsorge: 99%). Konzernweit habe sich die Risikovorsorge gg. VJ um 220% auf 171 Mio. Schweizer Franken erhöht.

Im Gegensatz zu den europäischen Mitbewerbern wolle UBS kein Personal in größerem Umfang freisetzen, so dass sich bei anhaltend schwierigen Umfeld die Kostenproblematik nicht wesentlich verbessern werde, zumal im Zusammenhang mit PW weiterhin Retention-Zahlungen und Goodwill-Abschreibungen ergebnisbelastend wirken würden. Weiterer Abschreibungsbedarf im Private Equity-Bereich in den Folgequartalen werde ebenfalls die GuV belasten.

Die Analysten der Helaba Trust revidieren ihre Ergebnisprognosen auf 3,83 (4,93) Schweizer Franken je Aktie für 2001 und 4,24 (5,98) Schweizer Franken für 2002 und raten weiterhin zu einer Untergewichtung der Aktie, zumal UBS im Vergleich zu ihren Konkurrenten eine stattliche Bewertung aufweist. (KEKV/KGV 02e: UBS: 2,1/20; Deutsche Bank: 0,9/14; CS Group: 1,5/15).




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