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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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148,02 $ |
+0,17 $ |
+0,11 % |
23.04/16:39 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8894781033 |
871450 |
- $ |
- $ |
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Toll Brothers im Fokus 28.08.2007
Geldanlage-Report
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Aktie von Toll Brothers (ISIN US8894781033 / WKN 871450) in den Fokus.
Amerikas größter Luxus-Hausbauer habe einst zu den Shooting-Stars des US-Aktienmarktes gehört. Davon könne aktuell keine Rede mehr sein. Die Aktie notiere mehr als 60 Prozent unterhalb ihres Höchststandes aus dem Sommer 2005. Trotzdem scheine das Unternehmen um Gründer und CEO Robert Toll weiter gefestigt. Die aktuellen Quartalszahlen würden immerhin noch eine Bruttomarge von elf Prozent ausweisen.
Das erreiche kaum einer der Konkurrenten. Der Hauptgrund: Toll besitze eine Vielzahl wertvoller Grundstücke, die zudem überwiegend bereits sehr lange in den Büchern stünden. Das heiße: Die Anschaffungskosten seien im Verhältnis niedriger als bei anderen Hausbauern gewesen, die in den letzten Jahren nochmals kräftig zugekauft hätten. Darüber hinaus sei der Wertverlust bei exklusiven Grundstückslagen derzeit geringer.
Die Klientel des Unternehmens verfüge meist über eine sehr gute Bonität, so dass wenige Kredite "faul" würden. Die eigene Hypothekenkredit-Tochter sei für die Pittsburgher aber dennoch ein "Klotz am Bein". Weniger wegen der Subprime-Lending-Problematik, als wegen der so genannten Jumbo-Kredite. Damit seien große Hypotheken-Finanzierungen im Umfang von über 500.000 USD gemeint. Weil es sich bei den eigenen Häusern naturgemäß um teure Objekte handle, mache dieser Bereich einen großen Teil der Finanzierungen aus. Die Banken würden aber derzeit besonders davor zurückscheuen, derart hohe Kredite in ihre Bilanzen zu nehmen.
Bei genauerem Hinsehen sei auch die auf den ersten Blick gute Bonität der Toll Brothers-Kunden mit einem Makel behaftet: Denn 43 Prozent der Umsätze seien zuletzt mit Kunden erzielt worden, die als Alt-A eingestuft würden. Das seien Kunden, bei denen die Sicherheiten wenig dokumentiert seien und/oder die in der Vergangenheit mit kleineren Kredit-Problemen aufgefallen seien.
Dennoch scheine die Krisen-Strategie des Unternehmens aufzugehen. Frühzeitig sei die Produktion neuer Häuser zurückgefahren worden, um den derzeitigen Angebotsüberhang wieder ausgleichen zu können. Ein Anstieg des Cashbestandes von 553 auf 772 Mio. USD, der nur teilweise durch den Verkauf einer kleinen Tochtergesellschaft zustande gekommen sei, sei in diesem Umfeld sehr beeindruckend. Zudem verfüge die Firma, deren Aktien an der New York Stock Exchange notiert seien, über den niedrigsten Quotient aus Schulden im Verhältnis zum Eigenkapital (0,62), sei also bilanziell am besten aufgestellt. Zudem sei der Buchwert wie oben beschrieben weniger anfällig für Abschreibungen.
Die Toll Brothers-Aktie ist nicht nur ein Luxus-Produzent, sondern hat auch eine im Vergleich zur Konkurrenz komfortable Ausgangsbasis, um die Krise zu überstehen, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 28.08.2007) (28.08.2007/ac/a/a)
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