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Repsol untergewichten 14.11.2001
Helaba Trust
Die Analysten der Helaba Trust empfehlen, die Aktie von Repsol (WKN 876845) unterzugewichten.
Die heute veröffentlichten Ergebnisse des spanischen Ölkonzerns hätten auf der operativen Ebene im Rahmen der Erwartungen gelegen. Das EBIT habe sich auf 1.234 Mio. Euro (Helaba Trust-Prognose: 1.225 Mio. Euro) belaufen. Der Konzern habe dabei ein Nettoergebnis von 432 Mio. Euro erzielt, was im Vorjahresvergleich einem Rückgang von 31,2% entspreche. Bei der Helaba Trust sei man von einem Minus von 27,6% gegenüber dem Vorjahr auf 455 Mio. Euro ausgegangen.
Der im Branchenvergleich überproportional rückläufige Gewinn sei zum einen auf das größere Ölpreisexposure, zum anderen auf die hohe Zinsbelastung zurückzuführen. Am enttäuschendsten sei jedoch die nur geringfügige Rückführung der Nettoverschuldung zu werten, welche trotz vermehrter Anstrengungen und ansehnlichem Ölpreisniveau seit Jahresbeginn nur um 1,5% gesunken sei. Das hohe Gearing (Nettoverschuldung zu Eigenkapital: 114%) dürfte die Geschäftsentwicklung als auch die strategische Flexibilität der Spanier in den nächsten Quartalen weiter belasten, zumal angesichts des Ölpreisrückgangs eine weitere Reduktion der Finanzschulden zunehmend schwieriger werden dürfte. Die Wirtschaftskrise in Argentinien müsste die Gewinne des nach der YPF-Übernahme dort stark exponierten Konzerns weiter belasten.
Von daher bekräftigen die Experten der Helaba Trust ihr Votum "untergewichten" für die Aktie von Repsol.
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