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Zurich Fin. Serv. aussichtsreich


12.11.2001
Finanzwoche

Die Analysten von der Finanzwoche halten ein Engagement bei Zurich Financial Services (WKN 579919) für aussichtsreich.

Der Kurs habe sich bezogen auf den Höchstpunkt zwischenzeitlich gefünftelt. Wie die gesamte Branche sei ZFS durch den größten Versicherungsschaden in der Geschichte (Terroranschläge in den USA) hart getroffen worden. Während hiervon allerdings die gesamte Branche betroffen gewesen sei, hätte ZFS schon lange vor den Anschlägen mit massiven unternehmensspezifischen Problemen zu kämpfen gehabt.


Mehrmals enttäuschende Gewinnzahlen wären aufgrund einer durch das Management geschürten zu hohen Erwartungshaltung von der Börse besonders negativ kommentiert worden. Die forsche und mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Akquisitionspolitik der letzten Jahre von Kemper über Scudder bis hin zum Finanzteil von BAT hätte unerwartete Integrationsprobleme mit sich gebracht.

Die Vereinheitlichung der Holdingstruktur im Zusammenhang mit BAT hätte 1,7 Milliarden US-Dollar Ablösesumme für die Allied Zurich-Aktionäre. Auch der Verkauf des US-Vermögensverwalters Scudder an die Deutsche Bank überrasche, nachdem das Management diese Gesellschaft noch Mitte Mai auf der Generalversammlung den Kerngeschäften zugeordnet hätte. Darüber hinaus erscheine der erzielte Verkaufspreis nicht besonders günstig. Trotz des Scudder-Verkaufs würden Versicherungen und Vermögensverwaltung die erklärten Kernbereiche von ZFS bleiben. In diesem Zusammenhang solle noch bis Ende dieses Jahres das Rückversicherungsgeschäft an die Börse gebracht werden.

All diese Probleme hätten dazu geführt, dass ZFS trotz hervorragender selektiver Stärke der gesamten Branche noch immer 30 Prozent unter dem fallenden gleitenden 200-Tage-Durchschnitt notiere und damit ähnlich stark überverkauft sei wie nach dem Finanzbeben 1998. Dabei sei ZFS aus fundamentaler Sicht durchaus steigerungsfähig. Die vor wenigen Wochen vom Unternehmen genannten Eigenmittel in Höhe von umgerechnet ca. 32 Milliarden CHF würden fast an die Börsenkapitalisierung in Höhe von 34 Milliarden CHF heranreichen. Auch das immer noch vorhandene AA-Rating passe nicht ins Bild einer Kursfünftelung. Hinzu komme auch noch Übernahmephantasie (größter Einzelaktionär Deutsche Bank mit über fünf Prozent).

Vor diesem Hintergrund raten die Experten der Finanzwoche zum Einstieg bei Zurich Financial Services.




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