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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 29,71 $ |
28,64 $ |
+1,07 $ |
+3,74 % |
17.04/22:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US5004723038 |
940936 |
- $ |
- $ |
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Philips "market perform" 12.11.2001
Hamburgische LB
Die Analysten der Hamburgischen Landesbank stufen die Aktien von Philips (WKN 940936) nach wie vor mit "market perform" ein.
Um das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zu führen, habe das Management bereits einige Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Diese hätten die Reduzierung der Kostenbasis, z.B. Einsparungen bei Personalkosten um 25% oder 300 Mio. Euro und die Rationalisierung der Kapazitätsauslastung zum Ziel. Dafür seien im vierten Quartal zusätzliche Ausgaben in Höhe von 200 bis 250 Mio. Euro eingeplant. Auf Quartalsbasis solle beim operativen Konzern-Ergebnis vor diesen Restrukturierungsaufwendungen der Break Even erreicht werden. Da die Verkaufserlöse in den Bereichen Consumer Electronics und Haushaltsgeräte aufgrund des Weihnachtsgeschäftes anziehen dürften, erwarten die Analysten der Hamburgischen Landesbank für das laufende Jahr einen Konzernjahresumsatz von knapp 32,4 Mrd. Euro. Beim EBIT werde ca. 1 Mrd. Euro Verlust ausgewiesen werden müssen. Das entspreche beim Ergebnis je Aktie einem Minus von 0,97 Euro.
Im Zuge einer gesamtwirtschaftlichen Erholung dürften im Laufe des Jahres 2002 auch die Konsumentenausgaben in den USA und Europa wieder ansteigen. Unter diesen Voraussetzungen sowie eines erwartungsgemäßen Fortschritts der Integration der jüngsten Akquisitionen im Medizintechnik-Sektor könne für das kommende Jahr ein wieder leicht ansteigender Umsatz erwartet werden. Auf der Ausgabenseite dürften die Integrationskosten, die sinkenden Margen im Bereich Lichttechnik sowie die in nicht unerheblichem Umfang niedrigeren Erträge des unternehmenseigenen aktienlastigen Pensions-Fonds für Belastungen sorgen. Andererseits sollten die erreichten Einsparungen bei den Personalkosten sowie die Auslagerung der Handy-Produktion nach China und der Videorecorder-Produktion nach Japan Kostenvorteile mit sich bringen.
Aufgrund dieser Faktoren würden die Analysten im Jahr 2002 mit einem Umsatzanstieg von ca. 2,5% auf 33,2 Mrd. Euro und einem EBIT von etwa 1,8 Mrd. Euro rechnen. Der Gewinn je Aktie sollte 0,73 Euro erreichen. Auf Basis dieser Erwartungen errechne sich derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (2002) von 39,0. Als Vergleichsunternehmen habe man zum einen Halbleiter-Produzenten (ST Microelectronics, Motorola und Infineon) ausgewählt und zum anderen Gesellschaften, die die restlichen großen Geschäftsfelder Consumer Electronics, Haushaltsgeräte, Medizintechnik sowie Licht abdecken würden (Siemens, General Electric). Dabei ergebe sich derzeit ein Bewertungsniveau, dass innerhalb der Bandbreite beider Peer-Group-Teile angesiedelt sei.
Auch im kommenden Jahr würden die niedrige Kapazitätsauslastung im Halbleitergeschäft und hohe Sonderausgaben für die Restrukturierung das Ergebnis belasten. Aufgrund der strikten Umsetzung der eingeschlagenen Kostensenkungsstrategie, der zu erwartenden Konjunkturerholung und der erhofften Bodenbildung auf dem Halbleitermarkt im Laufe des kommenden Jahres sollte Philips in 2002 dennoch in die Gewinnzone zurückkehren, und das Ergebnis im Laufe des Jahres 2003 weiter ausbauen können. In Anerkennung der jedoch weiterhin bestehenden Risiken aus Wirtschaft und Politik sowie der aktuellen Bewertung gegenüber der Peer Group halte man die Philips-Aktie für zur Zeit fair bewertet.
Daher lautet das Rating der Analysten der Hamburgischen Landesbank für die Aktien von Philips "market perform".
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