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ImmunoGen kaufen 13.11.2001
BioTech-World
Die Analysten von BioTech-World empfehlen derzeit dem Anleger die Aktien von ImmunoGen (WKN 878613) zum Kauf.
ImmunoGen sei 1981 gegründet worden und entwickele Transfersysteme zum direkten Transport von Chemotherapeutika zu Tumorzellen bei der Behandlung von Krebs (sog. Gen-Taxis). ImmunoGen besitze zwei eigene Präparate, die sich in der klinischen Entwicklung befinden würden. Des weiteren lizenziere man seine Tumor-Activated-Prodrug-(TAP)-Technologie an verschiedene Unternehmen aus. Zur Zeit würden fünf Kooperationen bestehen, die auf der TAP-Technologie basieren würden, unter denen man führende Biotechunternehmen wie z.B. Genentech, Abgenix und Millennium Pharmaceuticals finde. Der Kooperationsvertrag mit Abgenix sei im September des vergangenen Jahres über die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen worden.
Abgenix werde die TAP-Technologie für die Entwicklung ihrer gesamten Antikörperproduktpalette nutzen, wobei ImmunoGen durch Meilenstein- und Royaltieszahlungen an den Erfolgen teilhaben werde. Zusätzlich zu der Anfangszahlung von fünf Millionen US-Dollar in Cash habe sich Abgenix für 15 Millionen US-Dollar an ImmunoGen beteiligt. Im März diesen Jahres habe man Millennium Pharmaceuticals als weiteren Nutzer der TAP-Technologie gewinnen können. Der Kooperationsvertrag sei ähnlich aufgebaut wie der mit Abgenix und laufe ebenfalls über fünf Jahre. Als Anfangszahlung habe ImmunoGen zwei Millionen US-Dollar erhalten. Ein erstes Antigen (Prostate Specific Membrane Antigen) sei bereits identifiziert worden. Größtes Aushängeschild für die TAP-Technologie sei das bereits seit 1998 zugelassene Präparat Herceptin, welches von Genentech im Bereich Brustkrebs vermarktet werde und im Jahr 2000 einen Umsatz von 276 Millionen US-Dollar generiert habe.
Auf der anderen Seite habe ImmunoGen Anfang 2001 seine eigene Entwicklungspipeline mit zwei Lizenzierungsabkommen stärken können, die ImmunoGen mit Gentargets sowie mit monoklonalen Antikörpern im Bereich von Eierstockkrebs versorgen würden. Die beiden hinzugewonnenen Partner seien Avalon Pharmaceuticals und Raven Biotechnologies. Am 9. Oktober 2001 habe Raven bereits den ersten Antikörper zur weiteren Entwicklung an ImmunoGen ausliefern können. Die sich in klinischen Versuchen befindlichen Präparate aus der eigenen Entwicklung würden huC242-DM1/SB-408075 und huN901-DM1/BB-10901 heißen. huC242 befinde sich aktuell in Phase-I-Versuchen und ziele auf die Bereiche Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie speziellen großzelligen Lungenkrebs. Entwicklungspartner sei seit 1999 Glaxo SmithKline. Bisher habe ImmunoGen Einnahmen aus der Kooperation in Höhe von 11,5 Millionen US-Dollar verbucht, die sich bis zur möglichen Zulassung auf 41,5 Millionen US-Dollar steigern könnten. Glaxo SmithKline habe außerdem eine Beteiligung an ImmunoGen in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar erworben. huN901 befinde sich in Phase-I/II-Versuchen und werde in Zusammenarbeit mit British Biotech entwickelt. Das Präparat solle im Bereich des kleinzelligen Lungenkrebs eingesetzt werden. ImmunoGen besitze für huN901 die weltweiten Herstellungs- sowie Vermarktungsrechte, wobei die Vermarktungsrechte sich nicht auf Europa und Japan erstrecken würden.
ImmunoGen habe im vierten Fiskalquartal zum 30. Juni auf Grund gestiegener Forschungs- und Entwicklungskosten einen Nettoverlust von 3,28 Millionen US-Dollar oder 0,09 US-Dollar je Aktie verbucht. In der Vorjahresperiode sei ein Nettogewinn von 711.000 US-Dollar oder 0,02 US-Dollar je Aktie ausgewiesen worden. Der Umsatz sei im Vorjahresvergleich von 4,67 Millionen US-Dollar auf 525.000 US-Dollar eingebrochen. Analysten hätten in ihren Prognosen durchschnittlich nur einen Verlust von 0,05 US-Dollar je Anteilschein geschätzt. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen einen Verlust je Aktie von 0,26 US-Dollar. Analysten würden durchschnittlich einen Verlust von 0,25 US-Dollar je Aktie prognostizieren. Im gerade abgelaufenen ersten Fiskalquartal zum 30. September 2001 habe ImmunoGen einen Nettoverlust von 1,6 Millionen US-Dollar oder 0,04 US-Dollar je Aktie verbucht. Der Umsatz habe sich auf 1,4 Millionen US-Dollar belaufen. Dadurch das ImmunoGen im Moment seine Einnahmen nur aus Meilenstein- und Royaltieszahlungen beziehe, würden die Quartalsergebnisse im Umsatzbereich stark schwanken, wovon man sich aber nicht beunruhigen lassen sollte. Die aktuellen Cashreserven, die größtenteils aus einer Kapitalerhöhung im November 2000 stammen würden (Verkauf von vier Millionen Aktien für 133 Millionen US-Dollar inkl. Angebotskosten), hätten sich auf 153 Millionen US-Dollar belaufen.
Vor diesem Hintergrund raten die Analysten von BioTech-World zu einem Engagement in die Aktie.
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