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Aegon "buy" 09.11.2001
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen stufen die Aktien von "Aegon (WKN 858185) nach wie vor mit "buy" ein.
Mit knapp 27.000 Mitarbeitern gehöre Aegon N.V. zu den größten Lebensversicherern der Welt. Neben Lebensversicherungen würden kaum andere Interessen verfolgt. Auf dem deutschen Markt sei Aegon mit der fondsgebundenen Lebensversicherung "MONEYMAXX" seit 1995 vertreten. Im 3. Quartal habe Aegon einen Gewinn nach Steuern von 596 Mio. Euro erzielt (+ 14,2%), was am oberen Ende der Erwartungen gelegen habe. Die Gewinne würden weiterhin stärker als die Einnahmen steigen. In den ersten neun Monaten sei das Ergebnis pro Aktie auf 1,30 Euro (+ 12,1%) gestiegen. Dämpfend würden die rückläufigen Einnahmen aus Kapitalanlagen wirken.
Aegon beziffere die erwarteten Mehrbelastungen aus den Anschlägen in den USA mit 50 Mio. US-Dollar vor Steuern und 30 Mio. US-Dollar nach Steuern. Im 3. Quartal sei deshalb eine Rückstellung von 34 Mio. US-Dollar gebildet worden. Angesichts eines zu erwartenden Vorsteuergewinns über 3 Mrd. Euro stelle dies kein Problem dar. Bei Vorlage der Halbjahreszahlen habe das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2001 erhöht. Demnach solle der Gewinn und das Ergebnis pro Aktie in diesem Jahr um 12% bis 17% steigen. Diese Prognose sei jetzt bestätigt worden. Aufgrund der gestiegenen Aktienanzahl (Kapitalerhöhung zur Übernahme der J.C. Penney Direct Marketing Services) werde der Zuwachs beim Ergebnis pro Aktie aber eher am unteren Ende der genannten Spanne liegen.
Der Vorstandsvorsitzende Kees J. Storm werde im nächsten Jahr wegen Erreichens der Altersgrenze in den Aufsichtsrat wechseln. Sein Nachfolger werde Donald J. Shepard, der bisher Chef von Aegon USA sei. Aegon wachse weiter. Das schwache Ergebnis aus Kapitalanlagen und die Einschränkung bei der Prognose zum Ergebnis pro Aktie hätten an der Börse auf die Stimmung gedrückt.
Die Analysten der Sparkasse Bremen sehen Aegons Spezialisierung auf Lebensversicherungen – gerade angesichts der Anschläge in den USA – gegenüber anderen Versicherungen als Vorteil an und bleiben bei ihrer Einschätzung "buy".
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