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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 331,69 $ |
325,76 $ |
+5,93 $ |
+1,82 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0258161092 |
850226 |
- $ |
- $ |
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American Express neutral 07.11.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Die Wertpapieranalysten von Morgan Stanley Dean Witter bewerten die Aktie des Finanzdienstleisters American Express (WKN 850226) auch weiterhin mit "neutral".
Durch Partnerschaften mit regional operierenden Finanzdienstleistern könnte American Express seine Reichweite in Europa und Übersee schnell ausbauen. Hierfür sei keine eigene Infrastruktur notwendig und der Profit für das Unternehmen würde dadurch vergrößert, da eine eigene Filialstruktur nicht von Nöten sei. Oft würde sogar das Kreditrisiko bei den vermittelnden Partnerbanken liegen, die im Austausch am Know How und Netzwerk eines global operierenden Finanzdienstleisters teilhaben könnten. American Express sei eine weltweit bekannte und etablierte Marke mit großer Reichweite. Seit Einführung der blauen Produktlinie seien die Dienstleistungen des Unternehmens für breite Bevölkerungsschichten erreichbar.
Ein weiterer Pluspunkt von American Express sei die fortschrittliche Internetstrategie. Das Unternehmen würde danach streben, mit einer Vielzahl an Dienstleistungen im Internet präsent zu sein. Das Umsatzpotential des Internets würde im Finanzjahr 2003 auf 1,5 Billionen US-Dollar geschätzt. Hier könnte American Express seine EPS Wachstumsrate erhöhen, die in den nächsten 5 Fiskaljahren bei durchschnittlich 14% erwartet würde. Für das Geschäftsjahr 2001 würden die Analysten mit einem EPS von 1,23 US-Dollar kalkulieren. Im Finanzjahr 2002 würden 1,93 US-Dollar erwartet. Positiv zu bewerten sei auch die Business-to-Business Strategie des Unternehmens und die neue Erfolgsbeteiligung der Angestellten im Verkaufsbereich.
Besorgt sei man über die hohe Abhängigkeit des Kreditkartengeschäfts vom Konjunkturzyklus, der auch die Reinvestitionen des Unternehmens an der Börse bedrohen könnte. Zur Zeit würde dem Unternehmen auch kein frei verfügbares Kapital für weitere Investitionen an der Börse zu Verfügung stehen, um sich gegen die Volatilität der eigenen Geschäftstätigkeit abzusichern. Hierdurch könnten letztendlich auch die Gewinne reduziert werden. Negative Signale seien auch auf den internationalen Märkten spürbar, auf denen die zunehmenden Rezessionstendenzen das Umsatzwachstum in den kommenden Fiskalquartalen gefährden. Leider sei American Express auch besonders betroffen von den derzeitigen Budgetkürzungen für Geschäftsreisen und Spesen, die auf den internationalen Märkten noch schärfer ausfallen könnten. Außerdem sei man auch keineswegs immun gegenüber den Tendenzen auf dem Markt für Konsumentenkredite.
Der Kurs der Aktie sei so niedrig wie seit 1996 nicht mehr und die Investmentbanker würden derzeit bei sämtlichen Investitionen auf dem Kreditkartensektor zur Vorsicht raten.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Aktienanalysten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von American Express nach wie vor mit "neutral".
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