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22.04/01:00 |
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| US0028241000 |
850103 |
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Abbott Laboratories Depotaufnahme 24.07.2007
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Aktie von Abbott Laboratories (ISIN US0028241000 / WKN 850103) am 16.07.2007 bei einem Kurs von 38,67 Euro in ihr Musterdepot aufgenommen.
Abbott Laboratories, mit Hauptsitz in Chicago, zähle mit insgesamt 65.000 Mitarbeitern, in mehr als 130 Ländern, zu den führenden Pharma-Unternehmen weltweit. Gegründet worden sei das Unternehmen 1888 von Dr. Wallace C. Abbott in Chicago. 1915 sei die Umfirmierung in den heutigen Namen Abbott Laboratories vorgenommen worden.
Die Hauptgeschäftsfelder würden sich in die Bereiche Diagnostik, Arzneimitteltherapie, medizinische Ernährung und minimalinvasiver Herz- und Gefäßchirurgie/-therapie aufgliedern. Abbott forsche des Weiteren mit über 6.000 Wissenschaftlern an neuen Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Immunologie, Virologie (HIV/Aids), Stoffwechselkrankheiten, Neurologie, Onkologie und Gefäßkrankheiten.
Im zweiten Quartal habe der US-Konzern, vor allem aufgrund der starken Nachfrage nach den Migräne und Morbus-Crohn-Medikamenten, deutlich bessere Zahlen vorlegen können. Der Umsatz an dem Morbus-Crohn Mittel Humira sei um 50 Prozent auf 735 Mio. USD gestiegen, der des Migränemittels Depakote um 27 Prozent auf 404 Mio. USD.
Das Gesamtergebnis sei hierbei auf 988,7 Mio. USD oder 0,62 USD pro Aktie gestiegen. Gegenüber dem letztjährigen Vergleichsquartal bedeute dies eine Steigerung von 61,5%. Der Umsatz sei dabei um 16 Prozent auf 6,4 Mrd. USD geklettert.
Produktseitig würden sich mehrere aussichtsreiche Medikamente in der Pipeline befinden. Abbott habe gerade einen EU und US-Zulassungsantrag für neue, niedriger dosierte und für den HIV/Aids Einsatz in der Pädiatrie geeignete, Kaltera und Aluvia (Lopinavir/Ritonavir)-Tabletten, eingereicht. Die Lopinavir/Ritonavir-Tablette sei der erste mitformulierte Proteasehemmer, der bei Kindern eingesetzt werden könne.
Im Bereichsfeld klinische Studien sei gerade die weltweit erste Studie zur Erforschung der Behandlung von Frauen mit medikamentenfreisetzenden Stents aufgenommen worden. Zielsetzung sei es, zu erkennen, wie sich Herzerkrankungen auf Frauen auswirken würden bzw. welche Symptome ausschlaggebend seien und wann eine ärztliche Betreuung vorgenommen werden sollte. Hintergrund sei, dass jedes Jahr mehr Frauen als Männer an Herz-/Kreislauferkrankungen versterben würden, jedoch würden nur 33 Prozent der Angioplastine, Stentimplantationen und Bypass-Operationen bei Frauen durchgeführt.
Aufgrund der sich über Plan entwickelnden Umsätze, einer aussichtsreichen Produktpipeline und einer sich für die Zukunft weiterhin positiv auswirkenden Forschungstätigkeit seien die Perspektiven positiv. Untermauert mit den guten Zahlen für das zweite Quartal sei für das Gesamtjahr 2007 ein Gesamtergebnis pro Aktie von mindestens 2,826 USD pro Aktie zu erwarten.
Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Abbott Laboratories-Aktie in ihr Musterdepot integriert. (Analyse vom 23.07.2007) (24.07.2007/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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