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NYSE Euronext bis 60 Euro kaufen


16.07.2007
Heibel-Ticker

Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Heibel-Ticker" empfehlen die Aktie der NYSE Euronext (ISIN US6294911010 / WKN A0MLCE) bis 60 Euro zu kaufen.

Tja, die Schweizer Börse SWX könne man nicht kaufen. Sie befinde sich in der Hand des Bankenvereins, der wiederum den verschiedenen Schweizer Banken gehöre. Der Deutschen Börse könnten die Experten kein gutes Zeugnis ausstellen, zumal der aktuelle Chef mehr auf sein persönliches Image zu achten scheine, als auf das Geschäft der Börse.

Aber die Franzosen hätten sich mit den Amerikanern zusammen getan. Und dabei handle es sich nicht um den Zusammenschluss irgendwelcher kleinen Börsen, sondern die größte US-Börse, die New York Stock Exchange (NYSE) sowie die aus der Pariser und Londoner Börse entstandene Euronext hätten sich zusammen geschlossen. Damit sei erstmals der Brückenschlag über den Atlantik getätigt worden. Und als jemand, der seit 1998 den Spagat zwischen US- und Deutschen Aktien versuche, könnten die Experten diesen Schritt nur begrüßen.

Das Projekt sei ein pures Technologieprojekt. Denn die Software, die die NYSE nutze, habe nicht viel mit der Software der Euronext zu tun. Die Software sei eigentlich eine der jeweiligen Kernkompetenzen, weil in ihr das gesamte Regelwerk der jeweiligen Börse abgebildet sei. Und an diesen Unterschieden im Regelwerk seien die Anleger immer wieder gescheitert oder hätten sich mit teilweise widersprüchlichen Vorschriften arrangieren müssen. Wenn nun die NYSE und die Euronext diese Unterschiede angehen würden, dann würden die Experten die Hoffnung hegen, dass sie schon bald einen wirklich internationalen Finanzmarkt haben könnten.

Und eine solche wirklich internationale Börse werde Kapital anziehen. Aber auch ohne diese Aussicht seien die beiden Börsen fast ein Schnäppchen. Schulden bestünden nicht. Die Gewinne sollten in den kommenden fünf Jahren um 30% p. a. wachsen. Das Bewertungsniveau sei mit einem KGV von 53 angemessen.


Aber diese Schätzung sei in den Augen der Experten zu niedrig. Schon im laufenden Jahr sei zu sehen, dass die Umsätze um 60% wachsen würden, ein Ende dieses Wachstums sei nicht in Sicht. Und die Gewinne seien um 122% angesprungen. Diese exorbitant guten Zahlen verdanke die Börse der konsequenten Automatisierung des Parketthandels. Der einstmals aufwendige Parketthandel, bei dem die Spezialisten auf dem Parkett reihenweise zu Millionären geworden seien, werde bei der NYSE abgebaut. Die Millionengewinne der Spezialisten würden nun direkt in die Tasche der Anleger gehen. Und nun werde der Transatlantikhandel automatisiert werden. Die Experten würden denken, da werde sich ebenfalls eine große Einsparung für die Anleger ergeben.

Die Experten hätten in einem Projekt der Schweizer Börse SWX mitgearbeitet, in dem sie eine neue Handelsplattform konzipiert hätten. Man werde gar nicht glauben, wie viel Geld eine solche Börse verdiene. Und man glaube gar nicht, wie viel Einsparpotenzial dort noch bestehe. Das werde bislang nicht genutzt, weil es praktisch keinen Wettbewerb gebe. Schließlich sei die SWX aus der Fusion der drei Schweizer Börsenplätze entstanden, weil sie sich gegenseitig nicht das Leben hätten schwer machen wollen.

Ähnlich sei es mit der Euronext und der NYSE. Und das Schöne für die fusionierte Börse sei, dass das Einsparpotenzial nicht einmal an den eigenen Gewinnen knabbern werde. Die würden davon völlig unberührt bleiben. Es gebe eine Vielzahl an Serviceunternehmen, die unter großem, manuellen Aufwand internationale Transaktionen abwickeln würden. Das lasse sich jedoch automatisieren.

Die NYSE Euronext sei also bestens positioniert, um zur führenden internationalen Börse aufzusteigen. Doch die Gewinne kämen nicht durch die Fusion, sondern aus dem Tagesgeschäft. Am vergangenen Freitag habe der DAX ein neues Allzeithoch erklommen. Wenn man glaube, dass dadurch Anleger abgeschreckt würden, dann habe man vielleicht ein paar Tage lang Recht ... danach aber Unrecht. Denn der magnetische Effekt von Erfolg sei wesentlich größer als eine eventuelle Vorsicht. Und der Erfolg eines neuen Allzeithochs werde viele Anleger an die Börse locken. Die Handelsumsätze würden also in den nächsten Monaten ansteigen. Die Gewinnschätzungen seien nach Ansicht der Experten viel zu niedrig.

Schon auf Basis der für 2008 prognostizierten Gewinne werde das KGV 2008e auf 24 fallen. Damit sei eine Kursverdopplung bis zum Herbst 2008 möglich. Wenn die Handelsumsätze an den Börsen, und dadurch die Gewinne der NYSE Euronext, jedoch weiter ansteigen würden, dann werde sich auch diese Schätzung als konservativ herausstellen.

Die Experten von "Heibel-Ticker" raten die NYSE Euronext-Aktie bis 60 Euro zu kaufen. Vorsicht, das Handelsvolumen in Frankfurt und über Xetra sei gering, es sollten bitte unbedingt nur limitierte Orders aufgegeben werden. Das Kursziel sehe man bis Herbst 2008 bei 120 Euro. (Ausgabe 28 vom 13.07.2007)
(16.07.2007/ac/a/a)




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