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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 46,38 $ |
47,22 $ |
-0,84 $ |
-1,78 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US92343V1044 |
868402 |
- $ |
- $ |
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Verizon akkumulieren 05.11.2001
juchu.de
Die Analysten von "juchu.de" raten die Aktien von Verizon Communications (WKN 868402) zu akkumulieren.
Verizon habe im dritten Quartal einen Einbruch des Nettogewinns um 46 Prozent erlitten. Die größte regionale Telefongesellschaft der USA begründe das mit der schwachen Konjunkturlage, insbesondere der Branchenschwäche im klassischen Telefongeschäft, sowie mit den Folgen der Terroranschläge vom 11. September. Die Terrorfolgen würden nach Angaben des Unternehmens auch die Ergebnisse im laufenden Quartal negativ beeinflussen. Unter dem Strich verdiene Verizon 1,9 Mrd. US-Dollar oder 69 Cent je Aktie, gegenüber 3,5 Mrd. US-Dollar oder 1,27 US-Dollar je Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Operativ, sprich abzüglich von ergebnismindernden Einmaleffekten, steige der Gewinn um 2,8 Prozent auf 2,04 Mrd. US-Dollar oder 75 Cent je Aktie. Das operative Ergebnis liege 2 Cent je Aktie unter den Erwartungen der Analysten. Zu den negativen Einmaleffekten würden unter anderem die Folgen der Terroranschläge zählen, die den Gewinn pro Aktie um 3 Cent drücken würden.
Doch entgegen der oft eher zweifelhaften Begründung unerfreulicher Geschäftszahlen mit den Terrorfolgen, sei Verizon direkt von der Katastrophe im New Yorker Finanzdistrikt betroffen. Durch die Zerstörung des World Trade Centers habe Verizon rund 200.000 Telefonleitungen, eine Vermittlungsstelle und zehn Mobilfunkmasten verloren. Der größte Teil dieser Verluste würden allerdings von Versicherungen gedeckt. Verizon sei größter Ortsgesprächsanbieter in den USA, die Mobilfunktochter Verizon Wireless (ein Jointventure mit Vodafone) sei mit über 30 Millionen Kunden ebenfalls die Nr. 1 auf dem US-Markt.
Ab dem Jahr 2003 solle der Gewinn jährlich um gut 15% steigen. Erreicht werden solle dies durch Kosteneinsparungen von knapp 2 Milliarden US-Dollar jährlich. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wolle man zudem eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau und die Strukturierung des weltweiten Telefonnetzwerkes investieren. Davon erhoffe sich das Unternehmen bessere geographische Reichweite und einen besseren Kundenservice. Durch die Verknüpfung von bereits vorhandenen Netzwerken mit Untersee-Telefonkabeln, an denen Verizon beteiligt sei, lasse sich nach Angaben des Unternehmens ein verhältnismäßig günstiges globales Netz erstellen, das sich vor allem durch günstige Betriebskosten auszeichne. Innerhalb von 5 Jahren könnten dadurch weitere 300 Mio. US-Dollar eingespart werden.
Das augenblickliche Kurs-Gewinn-Verhältnis liege momentan bei gut 26, wenn man den erwarteten Durchschnittsgewinn der Analysteneinstufungen von 1,88 US-Dollar je Aktie zugrunde lege. Verizon habe damit eine solide Basis und sei aufgrund der klaren Zukunftsstrategien angemessen bewertet. Sollte sich die Börsenlandschaft längerfristig aufhellen, sei auch ein IPO der Tochter Verizon Wireless nicht ausgeschlossen. Die Aktie habe ihre fundamentale Stärke in einem schwachen Marktumfeld als defensiver Wert im Telekommunikationsbereich bereits unter Beweis gestellt und sollte deshalb ein gutes Zukunftspotenzial besitzen.
Demnach stufen die Experten von "juchu.de" die Aktien von Verizon mit "akkumulieren" ein.
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