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Statoil halten 05.07.2007
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HSH Nordbank AG, Andy Sommer, empfiehlt die Statoil-Aktie (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) nach wie vor zu halten.
Statoil könnte eine neue Welle von Fusionen unter den Majors und Super Majors der Ölbranche losgetreten haben. Das Unternehmen werde - alle behördlichen Zusagen unterstellt - im zweiten Halbjahr mit dem Öl- & Gas-Geschäft des norwegischen Wettbewerbers Norsk Hydro zusammengehen. Durch den Deal eröffne sich für StatoilHydro massives Synergiepotenzial infolge der stark überlappenden Geschäftsaktivitäten sowohl in Norwegen als auch im Ausland. Außerdem sei das neue Unternehmen der größte Offshore-Produzent der Welt, bzw. ein Top-Gaslieferant Europas und könnte damit bei den Service-Unternehmen an Preismacht gewinnen.
StatoilHydro verfüge über eine starke Reservenbasis in Norwegen. Hier würden auch in den kommenden Jahren 70% bis 80% des Öl- & Gas-Outputs generiert werden. Die infolge des hohen Alters der norwegischen Ölfelder rückläufige Förderung werde durch neue Gas-Projekte, wie z.B. Ormen Lange und Snohvit (geplanter Start für beide Projekte Ende 2007), zunächst mehr als kompensiert, bevor auch hier in 2010 die Produktionsspitzen erreicht werden dürften. Durch verstärkte Aktivitäten außerhalb Norwegens solle dies ausgeglichen werden.
Neben den seit längerem laufenden Entwicklungsarbeiten im Iran und in Westafrika (Angola, Nigeria) sei das Portfolio in den vergangenen zwei Jahren noch durch verschiedene Zukäufe im Golf von Mexiko erweitert worden. Per Saldo rechne man mit einem durchschnittlichen Wachstum der globalen Öl- und Gasproduktion von StatoilHydro zwischen 2006 und 2011 von 5,0% p.a., deutlich am oberen Ende der Peer Group.
Aufgrund technischer Probleme und der Verschiebung von Projektstarts hätten Statoil und Norsk Hydro allerdings Mitte Mai ihre Produktionsziele für das laufende Jahr nach unten korrigieren müssen. Sei man bisher von einem gemeinsamen Förderzuwachs um 11,5% ausgegangen, sehe die neue Planung nur noch einen Anstieg um 1,6% bis 4,5% vor. Ein Großteil dieser Wachstumsraten dürfte sich jedoch nach 2008 verschieben, wo die Analysten jetzt ein Produktionswachstum um 14% auf knapp 1,97 Mio. bpd erwarten würden.
Die hohe Ölpreis-Sensibilität, die den Statoil-Gewinnen infolge der unterdurchschnittlichen Downstream-Aktivitäten innewohne, drücke sich auch in einer vergleichsweise hohen Korrelation des Papiers mit den Brent-Notierungen aus. Dies bedeute für den Investor in Zeiten stark steigender oder fallender Rohstoffpreise überdurchschnittliche Chancen, bzw. Risiken. Man gehe nicht davon aus, dass sich dies auf absehbare Frist ändere.
Ihr Basisszenario für die kurz- und mittelfristige Ölpreisentwicklung unterstellt, würden die Analysten die Statoil-Aktie auf dem heutigen Kursniveau für fair bewertet halten. Die von den Analysten prognostizierte geringfügige Aufwertung der Norwegischen Krone zum Euro unterstütze die Bewertung zusätzlich.
Das Total Return-Potenzial sehen die Analysten der HSH Nordbank AG bei gut 8%, was angesichts des hohen Risikos allerdings weiterhin nur zu einer "halten"-Empfehlung für die Aktie von Statoil reicht. Das Kursziel sehe man bei 190 NOK (Norwegische Krone). (Analyse vom 05.07.2007) (05.07.2007/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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