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Air Liquide untergewichten 31.10.2001
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktien von Air Liquide (WKN 850133) weiterhin mit "untergewichten" ein.
Als weltweit größter und regional vergleichsweise breit diversifizierter Hersteller von technischen Gasen sei der französische Konzern auch im asiatisch- pazifischen Raum vertreten. Gleichwohl liege der Geschäftsschwerpunkt in den Regionen Europa und Nordamerika. Zum Gesamtkonzernumsatz habe der Geschäftsbereich Gase & Dienstleistungen 2000 rund 81% beigesteuert, während die Schweißtechnik und der Anlagenbau zusammen auf einen Umsatzanteil von 12% gekommen seien. Der Serviceanteil des Segments Gase & Dienstleistungen solle bis 2003 von derzeit etwa 16% auf 30% gesteigert werden. Hierbei würden neue Kundengruppen erschlossen sowie das Angebot an Informations- und Technologietransfer erweitert.
Die Franzosen hätten in 1. Halbjahr 2001 den Umsatz um 12,9% gegenüber Vorjahr auf 4.313 Mio. Euro gesteigert. Das organische Wachstum habe dabei 8,9% betragen. Das operative Ergebnis habe sich im selben Zeitraum um 12,4% auf 596 Mio. Euro erhöht. Die EBIT-Marge habe sich verbessert, bereinigt um die gestiegenen Naturgaspreise, um 0,5-Prozentpunkte auf 14,4%. Während das Ergebnis vor Steuern aufgrund des schwächeren Finanzergebnisses nur unterproportional gewachsen sei (+8,5%), habe der Gewinn pro Aktie, angesichts der niedrigeren Steuerquote (1. Halbjahr 2001: 31,8%; Vorjahr: 33,4%) sowie des laufenden Aktienrückkaufprogramms, analog zu den Erlösen zulegen (+13,1%) können. Im 3. Quartal habe sich jedoch ein Wachstumsknick ergeben: Die Umsätze seien im Vorjahresvergleich um 3,6% zurückgegangen.
Die Erlöse im 3. Quartal hätten damit sogar unter den eher pessimistischen Prognosen der Analysten von Helaba Trust. Es bestätige sich nun schon früher als erwartet die Einschätzung, dass die Umsatz- und Gewinndynamik der Franzosen ihren Zenit überschritten habe. Diese Entwicklung dürfte sich in 4. Quartal fortsetzen und Korrekturen der zu optimistischen Konsensschätzungen hervorrufen. Vor diesem Hintergrund müßte die recht üppige Bewertung der Aktie (KVG 2002e: 18,3) vermehrt ins Blickfeld rücken. Die Prämie gegenüber den Wettbewerbern (auf Basis KGV 2002e: 21,2%) sollte sich angesichts geringerer Wachstumsaussichten zunehmend abbauen.
Die Analysten von Helaba Trust bekräftigen daher ihre Empfehlung, das Papier unterzugewichten.
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