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Repsol YPF halten 08.10.2001
Nord LB
Aktienanalyst Axel Breil von der Norddeutschen Landesbank stuft die Aktie der Repsol YPF S.A. (WKN 876845) als "haltenswert" ein.
Die Ertragslage von Repsol YPF stehe naturgemäß in starker Abhängigkeit von der Entwicklung der Rohölnotierungen. Da die Rohölnotierungen aufgrund des verschlechterten Konjunkturausblicks eingebrochen seien, und auch die OPEC-Politik momentan nicht darauf ausgerichtet sei, höhere Ölpreise durchzusetzen, gehören die Ölwerte nicht mehr zu bevorzugten Branchen. Das Researchteam gehe davon aus, dass die OPEC ihren Bemühungen, höhere Ölpreise zu realisieren wieder verstärken werde, sobald sich eine Stabilisierung der Konjunkturentwicklung in den USA abzeichne.
Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2000 sei vom kräftigen Anstieg der Rohöl-Notierungen und der Integration der im Vorjahr übernommenen argentinischen YPF geprägt gewesen. Die Region Lateinamerika habe für den Konzern enorm an Bedeutung gewonnen. So wolle Repsol für rund 2,2 Milliarden US-Dollar die Gruppe Ipiranga‚ den zweitgrößten Tankstellennetzbetreiber in Brasilien, kaufen. Dies würde die Präsenz Repsols in Brasilien ergänzen und den Konzern im Tankstellenbereich zum Gegenspieler des Marktführers Petrobas machen. Von geplanten Investitionen im Volumen von 24 Milliarden US-Dollar sollen in den kommenden fünf Jahren die Hälfte in Lateinamerika investiert werden.
Der Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres 2000 dürfte vorerst nur schwer zu übertreffen sein. Dafür hätten die nachgebenden Ölpreise einen zu großen Einfluss auf die Ertragslage. Allerdings sollte es dem Konzern gelingen, aufgrund von Volumensteigerungen die rückläufigen Ölnotierungen zum Teil aufzufangen. Per saldo erwarte das Researchteam daher sowohl für das laufende als auch für das kommende Geschäftsjahr leicht rückläufige Gewinne je Aktie.
Die Nord LB rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 43 Milliarden Euro sowie einem Jahresüberschuss von 2,3 Milliarden Euro. Im kommenden Geschäftsjahr werde ein Umsatz von 41 Milliarden Euro und ein Jahresüberschuss von 2,1 Milliarden Euro erwartet.
Die guten unternehmensspezifischen Entwicklungen Repsols würden durch den Rückgang des Ölpreises mehr als kompensiert. Da das Researchteam aufgrund der OPEC-Politik und der nachlassenden Wachstumsdynamik in wichtigen Bereichen der Weltwirtschaft nicht von einem erneuten dauerhaften Ölpreis-Anstieg ausgehe, fehle den Energie-Titeln derzeit die Ertragsphantasie.
Die Positionierung der Nord LB-Analysten gegenüber der spanischen Repsol bleibt daher weiterhin "neutral".
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