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Andritz übergewichten 22.10.2001
RZB Österreich
Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank (RZB) raten dazu, Aktien des österreichischen Maschinenbauers Andritz (WKN 632305) überzugewichten.
Geschäftsentwicklung 2001: Der Anlagenbauer Andritz, mit den Schwerpunkten Zellstoff, Papier (2/3 des Umsatzes) und Stahl (14 %), habe zum Halbjahr mit hohen Zuwächsen beim Umsatz (+ 24,7 % auf Euro 614 Mio.), EBIT (+ 112 % auf Euro 23 Mio.; EBIT = Gewinn vor Zinsen und Steuern) und Auftragseingang (+31,7% auf Euro 1.021 Mio.) überzeugt. Mit dem hohen Auftragsstand von Euro 1.021 Mio. per 30.6.2001 seien die nächsten 4-5 Quartale umsatzmäßig gesichert. Die Analysten seien daher optimistisch, dass im laufenden Jahr 2001 ihre Gewinnschätzung von Euro 2,66 je Aktie erreicht werde.
Ausblick: Auch für die kommenden Jahre hielten die Analysten das Erreichen ihrer Ertragsziele aufgrund der vollen Auftragsbücher für realistisch. Zusätzlich zum hohen Auftragseingang per 30.6. habe Andritz am 10. Oktober eine Absichtserklärung für einen Euro 95 Mio. Auftrag erhalten, der im Frühjahr 2002 in Kraft treten solle. Der Zellstoffpreis als wichtiger Indikator für die Investitionsneigung der Zellstoffindustrie zeige nach einem scharfen Rückgang von 710 US-Dollar (Ende Januar 2001) auf 450 US-Dollar (Ende Sept. 2001) erstmals wieder einen leichte Erholung und notiere gegenwärtig bei 464 US-Dollar.
Im September habe Andritz erstmals unter den 20 umsatzstärksten Aktien der Wiener Börse gelegen. Da Andritz die Kriterien für den ab Anfang 2002 geplanten Prime Market erfülle, bestünden berechtigte Chancen für eine Aufnahme in den ATX im Jänner 2002. Voraussetzung dafür sei, dass Andritz auch in der November-Umsatzstatistik unter den Top 20-Werten liege.
Obwohl die Aktie günstig bewertet sei und Andritz das Konjunkturtief bis dato sehr gut meistere, sähen die Analysten mittelfristig nur ein begrenztes Kurspotenzial. Als größten Hemmschuh werteten die Analysten den hohen Aktienbesitz der Venture-Fonds, die durch die Kürzung des Emissionsvolumens nicht plangemäß hätten aussteigen können. Diese könnten nach Ablauf der Lock-Up-Periode (Ende Juni 2002) attraktive Kursniveaus zum Rückzug nutzen und damit die Kursentwicklung belasten.
Aus diesen Gründen belassen die Analysten der RZB ihre Empfehlung für die Aktie von Andritz auf "übergewichten".
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