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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 10,45 $ |
10,32 $ |
+0,13 $ |
+1,26 % |
24.04/22:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US6549022043 |
892885 |
- $ |
- $ |
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Nokia abwarten 15.10.2001
iWatch
Die Empfehlung der Analysten von "iWatch" für die Aktie von Nokia (WKN 892885) lautet abwarten.
Nokia sei weltweit unangefochtener Marktführer im Bereich der Mobilfunkendgeräte (Handys). Mit 35% könne Nokia es sich erlauben, intensiv in die Entwicklung der neuen Handygeneration (3G-Handys) zu investieren. Wettbewerber wie Ericsson, Motorola oder Siemens müssten da etwas sparsamer vorgehen. Vor einigen Wochen hätten die Analysten Fusionen auf dem japanischen Markt der Handyproduzenten vorhergesagt. Seit einigen Wochen würden in diese Kooperationsgerüchte nun auch Siemens und Motorola einbezogen: Man sage, die beiden würden miteinander kooperieren wollen. Dies werde zwar nicht dementiert, seitens Siemens jedoch sei verkündet worden, dass mehrere Kooperationsmöglichkeiten derzeit geprüft würden.
Durchaus sinnvoll, würden die Analysten meinen, denn anders könne man Nokias Vormachtstellung nicht mehr stoppen. Ob es gelingen werde, davon hängt die künftige Kursentwicklung von Nokia ab. Denn derzeit werde Nokia mit einem KGV von knapp 28 gehandelt, auf Basis der Schätzungen für das kommende Jahr seien es noch immer 24. Bislang könne sich Nokia noch über eine Umsatzmarge von 12% freuen, wenn der Wettbewerb wieder härter werde, dann seien auch diese Margen Geschichte. Solche Margen benötige Nokia jedoch, um die hohe Bewertung von dem Dreifachen des Jahresumsatzes zu rechtfertigen.
Also: Obwohl Nokia von 60 US-Dollar komme und inzwischen recht günstig aussehe, sei noch immer kein unbedingter Aufwärtstrend erkennbar. Die Kursgewinne der letzten beiden Wochen seien darauf zurückzuführen, dass vor dem Hintergrund des Kriegs gegen den Terror die Kommunikationsmöglichkeiten plötzlich an Bedeutung gewonnen hätten: Menschen würden erreichbar sein wollen und sich stets nach dem Wohlbefinden ihrer Lieben erkundigen können wollen. Dies habe zu einer kurzfristigen Steigerung des Handy-Absatzes in den USA geführt und dadurch habe die Mobilfunkbranche einiges an Boden gut machen können.
Dieser Effekt dürfte jedoch bald verpuffen, und dann würden wieder nur die nackten Zahlen zählen. Und die würden sagen, dass Nokia nicht viel Spiel nach oben habe. Die Charttechnik helfe ein wenig weiter: Der kurzfristige Abwärtstrend, der sich seit Mitte des Jahres herausgebildet habe, sei in den vergangenen Tagen noch nicht nach oben durchbrochen worden. Dazu müsste der Kurs über 25 US-Dollar steigen. Auch der langfristige Abwärtstrend sei noch intakt. Die Kursgewinne der vergangenen Wochen seien also lediglich eine Gegenreaktion auf die starken Kursverluste, die vorangegangen seien.
Es wäre bullish, wenn der Kurs in den nächsten Tagen über 18 US-Dollar bleiben könne und anschließend die 21 US-Dollar überspringe. Dann sei es sehr wahrscheinlich, dass auf absehbare Zeit der Kurs erst mal zwischen 21 und 28 US-Dollar pendeln werde. Sollte Nokia allerdings an der 21 US-Dollar Hürde scheitern, so sei ein erneutes Abrutschen unter 14 US-Dollar möglich.
Für die Frage welche der beiden Varianten eintreten werde sei es derzeit noch zu früh. Derzeit raten die Analysten von "iWatch" bei Nokia noch abzuwarten. Wer bereits investiert sei solle ebenfalls abwarten. Als vorsichtiger Investor sollte man einen Stopp unter 18 US-Dollar legen um später gegebenenfalls unter 15 US-Dollar erneut einzusteigen.
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