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Alstom Underperformer 10.10.2001
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Empfehlung für Alstom (WKN 914815) von marktkonform auf Underperformer zurückgenommen.
Seit der überraschenden Ankündigung von Alstom, vom Konkurs-Vorverfahren des Kreuzfahrtschiff-Betreibers Renaissance betroffen zu sein, sei der Kurs der Aktie um 41% gesunken. Obwohl es seither noch weitere Informationen gegeben habe, sei immer noch vieles unklar. In ihrem jüngsten Report hätten die Analysten daher versucht, die extrem komplexe Situation zu entwirren.
Die Analysten seien der Ansicht, dass die Nettoverschuldung von Alstom zu niedrig ausgewiesen sei und dass die eigentliche Zahl eher bei 4 Mrd. Euro liege, berücksichtige man Erlöse aus Anlagenverkäufen, Ausleihungen, Vorzugsaktien, gesicherte Forderungen und den erwarteten Barmittelabfluss gegen Provisionen. Angesichts des hohen Verschuldungsgrades und der Gefahr weiterer Mittelabflüsse auf Grund von Kreuzfahrtschiff-Verbindlichkeiten fänden die Analysten es schwer, nicht den Schluss zu ziehen, Alstom sei unterkapitalisiert.
Die Aktie von Alstom sei wegen der komplexen Finanzlage nicht leicht zu bewerten. Die Analysten gehen von einem Unternehmenswert von 7,5 Mrd. Euro aus. Ziehe man davon die Nettoschulden von 4 Mrd. Euro und die Pensionsrückstellungen ab, liege der faire Wert der Aktie bei 11 Euro. Dieser Wert könnte noch abgesenkt werden müssen, sollten sich die Kreuzfahrschiff-Verbindlichkeiten tatsächlich als Cash - wirksam herausstellen.
Aus diesem Grund bewerten die Analysten der Deutschen Bank die Aktie von Alstom als Underperformer.
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