|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Wiener Städtische kaufen 23.03.2007
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Christoph Schultes, bewertet die Aktie der Wiener Städtische AG (ISIN AT0000908520 / WKN 892804) weiterhin mit "kaufen".
Österreichs größter Versicherungskonzern habe am Dienstag den Einstieg in den türkischen Versicherungsmarkt vermelden können. Die TBIH Financial Services Group, an der die Wiener Städtische mehrheitlich beteiligt sei, habe 58,2% an der Ray Sigorta A.S. erworben, einem börsennotierten Versicherungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Kfz-Versicherungen. Im abgelaufenen Jahr seien mit 220 Mitarbeitern ein Prämienvolumen von USD 180 Mio. erzielt worden. Der Kaufpreis von rund EUR 62 Mio. scheine keinesfalls überzogen, das Verhältnis Preis/Prämie von 0,8x könne sogar als günstig bezeichnet werden, vor allem wenn man das starke Wachstum des türkischen Marktes und speziell der Ray Sigorta, die im letzten Jahr ein Prämienplus von 30% habe aufweisen können, mit einberechne.
Diese Akquisition sei der lang erwartete nächste Schritt in Richtung Südosteuropa gewesen. Die Wiener Städtische entwickele sich - wie erwartet - zu einem immer bedeutenderen Player in dieser Region. Der Fokus liege jetzt auf den vorläufigen Ganzjahreszahlen, die das Unternehmen in der nächsten Woche präsentieren werde. Große Überraschungen sollte es dabei aber keine geben. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sollte nach Ankündigung des Unternehmens zwischen EUR 315 und EUR 320 Mio. betragen und somit leicht über den geschätzten EUR 313 Mio. der Analysten liegen.
Auf dem momentanen Niveau ist die Aktie der Wiener Städtische AG nach Meinung der Analysten der Erste Bank auch weiterhin eine klare Kaufempfehlung. Das Kursziel der Analysten seien EUR 64. Die letzten Akquisitionen würden dann nach den Zahlen nächste Woche in das Modell der Analysten eingearbeitet. Die positive Einschätzung der Analysten bleibe aber jedenfalls bestehen. (23.03.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|