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Viacom "buy" 02.10.2001
Merrill Lynch
Die Experten des Investmenthauses Merrill Lynch empfehlen unverändert, die Aktie des Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche Viacom Inc. (Class B) (WKN 880486) zu kaufen.
Der EBITDA im 3. Quartal sei auf 200 Mio. US-Dollar zurück gegangen. Dieses Ergebnisse beinhalte bereits die Umsätze von 125 Mio. US-Dollar durch das CBS Netzwerk. Ursache für den Rückgang des EBITDA seien niedrige Umsätze und höhere Kosten für Nachrichten gewesen. Die Unternehmensleitung gehe für das 4. Quartal sogar von einem EBITDA Verlust von 300 Mio. US-Dollar aus. Ursache dafür sei, dass Werbekunden ihre Werbepläne verändern würden.
Die kürzlich von den Aktienspezialisten vorgenommene Veränderung des Finanzmodells würde sich mit den neuen Erwartungen durch das Management von Viacom decken. Ein eventueller Militärschlag der USA könnte in weiteren Kosten für Nachrichten münden.
Die meisten Werbekunden seien schnell wieder zum Fernsehen zurück gekehrt. Nur die Bereiche Fluggesellschaften, Freizeit- und Vergnügensreisen hätten dies nicht getan. Die Preise für Werbung würden über dem bisherigen Preisniveau liegen. Die Werbeminuten für die Übertragung der National Football League seien vergangene Woche ausverkauft worden. Der Preis habe über dem Niveau des Vorjahres gelegen.
Der Bereich CBS könnte im 4. Quartal ein Umsatzwachstum realisieren. Dieser Sender könnte von der Ausstrahlung von Survivor III im Oktober und der Verlegung von Investitionen aus dem September ins 4. Quartal profitieren. Die Kosten für Werbespots während Survivor III seien die höchsten auf dem Markt. Bisher sei die Werbung während der Ausstrahlung von Emergency Room auf NBC die teuerste gewesen.
Der Sender WCBS-TV sei der einzige Fernsehsender gewesen, der in New York eine Ausweichantenne auf dem Empire State Building gehabt habe. Der Sender habe seinen Zuschaueranteil verbessert, weil andere Sender erst neue Antennen in Alpine, New Jersey, hätten errichten müssen. Die Reichweite dieser Sender sei nicht im ganzen Sendegebiet gewährleistet.
In Folge der Attacken des 11. September könnte es zu einer Reform der Senderlandschaft kommen. Damit könnten sich Akquirierungsmöglichkeiten ergeben. Viacom strebe den Zugang in die spanischsprachigen Sender an. Allerdings wolle das Unternehmen nur zu einem vernünftigen Preis eine Akquirierung vornehmen.
Gegenwärtig habe man keine Veränderung an der EPS Prognose vorgenommen. Man erwarte im Jahr 2001 einen Gewinn pro Aktie von 0,01 US-Dollar und im Jahr 2002 einen Gewinn pro Aktie von 0,31 US-Dollar für Viacom.
Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse haben die Aktienspezialisten von Merrill Lynch entschieden, weiterhin den Kauf der Aktie der Viacom zu empfehlen.
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