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Basilea erste Position aufbauen


13.03.2007
Biotech-Report

Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Biotech-Report" empfehlen bei der Aktie von Basilea (ISIN CH0011432447 / WKN A0B9GA) eine erste Position aufzubauen.

Die Bekämpfung von Pilzinfektionen, auch Mykosen genannt, sei eines der Forschungsschwerpunkte des aus dem Antiinfektiva-Geschäft von Roche hervorgegangenen Biopharma-Unternehmens Basilea. Das Unternehmen habe mit Isavuconazol bereits einen Medikamentenkandidaten in der Phase III der klinischen Testphasen. Die amerikanische Zulassungsbehörde (FDA) habe im Mai letzten Jahres dem Präparat wegen des hohen erwarteten medizinischen Nutzens den Fast-Track-Status zuerkannt. Dieser Status ermögliche unter anderem ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Das jährliche Umsatzpotenzial von Isavuconazol würden Experten auf bis zu 700 Mio. CHF schätzen.


Das Unternehmen habe aber noch zwei weitere Medikamentenkandidaten in der Pipeline. Zum einen das Breitbandantibiotikum Ceftobiprol, das auch den Fast-Track-Status inne habe. Diese Präparat könnte Prognosen zufolge sogar Spitzenumsätze von rund 1,5 Mrd. CHF erreichen. Basilea erwarte für Ceftobiprol, noch bis Ende dieses Jahres die Marktzulassung. Und zum anderen befinde sich Alitretinoin in der Phase III. Das Medikament solle jährlich einen Umsatz von über 300 Mio. CHF einfahren. Die Zulassungsanträge sollten noch in diesem Jahr in der EU und Kanada eingereicht werden. Die USA solle zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Das Schweizer Pharmaunternehmen befinde sich auch aus finanzieller Sicht auf gutem Fundament. Basilea habe zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres über liquide Mittel sowie kurzfristige Finanzanlagen in Höhe von mehr als 176 Mio. CHF verfügt. Sollte alles planmäßig verlaufen und Ceftobiprol die Zulassung erhalten, bekomme Basilea weitere 100 Mio. CHF vom Vertriebspartner Johnson & Johnson. Man wolle sich die Kontakte aus dieser Zusammenarbeit zunutze machen, um die beiden anderen Produktkandidaten in Eigenregie an den Markt zu bringen. Die Gewinnschwelle liege zwar im Moment noch in weiter Ferner, im Jahr 2010 könnte dem Unternehmen aber der Sprung in die schwarzen Zahlen gelingen.

Nach Meinung der Experten von "Biotech-Report" ist die Basilea-Aktie zwar kein Schnäppchen mehr, nach der jüngsten Korrekturbewegung sei der Wert aber wieder auf einem attraktiven Niveau angelangt, um eine erste Position aufzubauen. Sollten die Vorhaben gelingen, dürfte die Basilea-Aktie bis Ende des Jahres deutlich höher notieren. (Ausgabe 03) (13.03.2007/ac/a/a)




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