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Philip Morris Outperformer 05.10.2001
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten von der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktien der Philip Morris Companies Inc. (WKN 851777) auf Outperformer hoch.
Philip Morris habe bei den Bemühungen, die Schadensersatzklagen erkrankter Raucher zu bewältigen, einen neuen Erfolg erzielt. Ein Richter in Kalifornien habe die vom Unternehmen nach einem vorherigen Urteil zu zahlende Schadensersatzsumme für Lungenkrebsopfer drastisch zusammengestrichen. Die Entschädigung in Höhe von 3 Mrd. Dollar sei vom Richter als übertrieben eingestuft und auf 100 Mio. Dollar reduziert worden. Zudem würde eine derart hohe Schadensersatzsumme einen Präzedenzfall für zukünftige Klagen darstellen.
Diese Entscheidung des US-Gerichts werde sowohl positiv für die weitere Geschäftsentwicklung von Philip Morris als auch für die gesamte Tabakindustrie gesehen. Zwar würden weitere Geschäftsbeeinträchtigungen wie die Zusicherung der Zigarettenkonzerne, ab Ende 2002 weltweit keine Werbung im Fernsehen, Internet und Radio zu schalten, drohen. Zudem dürfe die kräftige Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland belasten. Nichtsdestotrotz zeige die erneute Erhöhung der Quartalsdividende um 9,4 Prozent auf 58 Cent je Aktie, dass Philip Morris Vertrauen in seine Zukunft habe.
Die fundamentalen Daten bei Philip Morris mit einem KGV von etwa 11 für 2002 und einer Dividendenrendite von rund 5 Prozent würden weiterhin überzeugen. Überdies habe sich das Umfeld in Bezug auf die Schadensersatzklagen aufgehellt. Die Aktie habe sich in der Krise der letzten Monate hervorragend gehalten und glänze mit relativer Stärke zum Index.
Bei der Frankfurter Sparkasse erhöhen die Analysten ihre Einschätzung für die Aktie von Philip Morris auf Outperformer.
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