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Viacom "strong buy"


27.09.2001
Morgan Stanley Dean Witter

Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter raten den Investoren dazu, die Aktie des Unterhaltungskonzerns Viacom (WKN 880486) aggressiv zu kaufen.

Viacom sei einer der größten Unterhaltungskonzerne der Welt. Zu den Divisionen des Konzerns würden u. a. Infinity (das weltweit zweitgrößte Radiounternehmen mit 187 Stationen), CBS und 33 weitere Fernsehstationen, MTV, Paramount, Spelling TV und die Paramount Freizeitparks gehören.


Nach Ansicht der Analysten hätte Viacom gerade erst damit begonnen, die Früchte der Fusion mit CBS zu ernten. Das Unternehmen würde aller Voraussicht nach weiterhin eine außergewöhnlich hohe und vor allem stetig wachsende Hebelwirkung hieraus ziehen. Die Fernsehproduktionen von Viacom würden 27 Stunden pro Woche die besten Sendezeiten belegen und 70% mehr Eigenproduktionen an andere Sender verkaufen als der nächste Mitwettbewerber. 41% des US-Marktes würden von Viacoms TV-Stationen abgedeckt. Das Unternehmen könnte nach Meinung der Experten in einem höchst wettbewerbsorientierten Umfeld überdurchschnittliche Resultate erzielen.

Schätzungen der Analysten zur Folge werde Viacom in den Geschäftsjahren 2001 und 2002 einen überschüssigen Cashflow von 2-2.5 Mrd. US-Dollar generieren. Auch bei der Investition dieser verfügbaren Mittel hätte sich Viacom in den letzten Jahren sehr geschickt verhalten und keine überhöhten Preise für neu übernommene Vermögenswerte entrichtet. Wenn das derzeit frei verfügbare Kapital für Aktienrückkäufe eingesetzt würde, könnten das EPS und der Free Cashflow unter der neuen GAAP-Verordnung um 400-500 Basispunkte schneller steigen. Des weiteren erhöhe die derzeitige Schwäche des Marktes die Wahrscheinlichkeit weiterer günstiger Übernahmen. Weitere Pluspunkte von Viacom seien die überdurchschnittlich gute Entwicklung der Werbeeinnahmen (besonders im Falle MTVs) und das attraktive Kurs-Gewinn-Verhältnis unter der neuen GAAP-Verordnung.

Besorgt seien die Analysten über die weiterhin negative Entwicklung auf dem Werbesektor, die sich durch die Ereignisse des 11.09. noch weiter verschärft hätte. Insgesamt würden die Analysten für das Geschäftsjahr 2002 einen Rückgang der Nachfrage nach Fernsehwerbung in den USA von 3-4% erwarten. Nach einem Verlust pro Aktie von 0,60 US-Dollar im Geschäftsjahr 2000 werde Viacom im laufenden Finanzjahr 2001 wahrscheinlich den Break Even Point beim EPS erreichen. Im Fiskaljahr 2002 würde dann ein Gewinn pro Aktie von 0,12 US-Dollar erwartet.

Die Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter raten aufgrund dieser Analyse den Investoren dazu, die Aktie aggressiv zu kaufen. Das 12-Monats-Kursziel liege bei 49 US-Dollar.




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