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Lloyds TSB interessant 02.10.2001
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank erachten die Aktie der Lloyds TSB Group (WKN 871784) als interessant.
Lloyds TSB habe in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn vor Steuern von 1,838 Mrd. britischen Pfund oder 23,4 Pence je Aktie erwirtschaftet. Dies stelle im Vergleich zum Vorjahr einen entgegen den Erwartungen größeren Rückgang in Höhe von 11% bzw. 13% dar. Vor allem höhere Rückstellungen und das schwierige volkswirtschaftliche Umfeld würden hierfür als Gründe angesehen. Das Unternehmen habe jedoch mit einem um 9% gestiegenen operativen Gewinn positiv überraschen können. Betrachte man die einzelnen Segmente der Lloyds TSB Gruppe, falle das starke Gewinnwachstum im Bereich Lebensversicherungen und dem Geschäft mit Pensionsprodukten auf (+34 %). Ursache hierfür sei die im März 2000 vollzogene Akquisition von Scottish Widows.
Im Retailgeschäft hätten dagegen um 11% reduzierte Gewinne hingenommen werden müssen, so dass auch die für das zweite Halbjahr anvisierte Steigerung der operativen Performance in diesem Bereich nicht genügen werde, einen Zuwachs im Privatkundengeschäft zu erreichen. Die geplante Übernahme der Abbey National, die durch Synergieeffekte zu einer Kostensenkung im Privatkundenbereich führen sollte, sei von den englischen Behörden wegen Wettbewerbsbedenken untersagt worden. Somit scheine eine weitere Expansion in Großbritanien aus Sicht der Analysten erschwert. Wahrscheinlicher sei, dass die viertgrößte Bank Englands eine Akquisition in Kontinentaleuropa wähle, um so nachhaltiges Wachstum zu forcieren.
Aufgrund der sehr moderaten Bewertung der Aktie und dem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum bleiben die Analysten der BHF-Bank trotz der geplatzten Übernahme, die in den Kursen bereits eingepreist sei, bei ihrem positiven Gesamturteil.
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