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Ballard Power Systems "buy" 27.09.2001
Merrill Lynch
Die Wertpapieranalysten von Merrill Lynch raten den Investoren dazu, die Aktie des kanadischen Energietechnologiekonzerns Ballard Power Systems (WKN 890704) zu kaufen.
Ballard habe am heutigen Tag einen bedeutenden Meilenstein erreicht, in dem das Unternehmen die kommerzielle Markteinführung seines Strommoduls Nexa angekündigt hätte. Das Modul sei eine 1,2 KW Brennstoffzelle für die Integration in Industrie- oder Konsumprodukte durch Markenhersteller konzipiert. Das Produkt könne in geschlossenen Räumen benützt werden, da es geräuscharm und kompakt sei. Es könnte in UPS, Notstromaggregate, Freizeitaggregate und tragbare Produkte integriert werden. Einige Markenhersteller würden eine Reihe von Brennstoffen für diese Produkte verwenden, z.B. Hydrogene, Metallhybride und Methanol. Nexa hätte eine Lebensdauer von 1500 Stunden, sei luftgekühlt, wiege etwa 27 Pfund, sei UL und CSA zertifiziert und würde nur Wasser ausstoßen, wenn als Brennstoff Hydrogene verwendet würden.
Das Strommodul sei für all jene Markenhersteller erhältlich, die daran interessiert seien, Nexa in ihre Produkte zu integrieren. Die Preise, die Ballard von den Markenherstellern für Nexa verlangen würde seien noch nicht bekannt und überdies abhängig von den Produktspezifikationen und der Größe.
Das erste kommerzielle Produkt würde ein tragbarer Generator für Endverbraucher sein, den Coleman Powermate Ende diesen Jahres auf den Markt bringen werde. Zu diesem Zeitpunkt würden die Analysten dann eine erste Vorstellung vom Preisgefüge der Brennstoffzellen auf dem Konsumentenmarkt bekommen. Zu Anfang würden die Preise sicherlich hoch liegen, da die Markenhersteller nicht nur die Strommodule sondern auch damit verbundene Dienstleistungen bei Ballard einkaufen müßten, doch sobald sich der Kundenkreis des Unternehmens über Coleman Powermate hinaus ausdehnen würde, könnte man mittelfristig mit signifikanten Kostenreduktionen rechnen.
Die Analysten seien der Ansicht, dass dies ein wichtiger Schritt für die Brennstoffzellenindustrie sei und möchten die Investoren darauf hinweisen, dass Ballard bei der hohen Anzahl von Produkten im Entwicklungsstadium natürlich nach wie vor kostenintensive Forschungs- und Entwicklungsprogramme betreiben würde. Wichtig sei jedoch, dass die Veröffentlichungen des Unternehmens zunehmend mit kommerziell verwertbaren Entwicklungen im Zusammenhang stehen würden. Letzte Woche hätte das Unternehmen den bislang größten Auftrag seiner Firmengeschichte bekanntgegeben. Es handele sich um einen 3-Jahresvertrag mit Ford mit einem Gesamtvolumen von 22 Mio. US-Dollar. Dies spiegele die Wandlung des Unternehmens hin zur Kommerzialisierung wieder.
Erste positive Tendenzen seien auch beim EPS bemerkbar. Würde dieser im laufenden Geschäftsjahr 2001 noch bei –1,00 US-Dollar erwartet, so kalkuliere man im nächsten Jahr mit einem geringeren Verlust pro Aktie von 0,88 US-Dollar. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen würden die Analysten von Merrill Lynch den Anlegern den Kauf der Aktie empfehlen.
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