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AB Foods kaufen 25.09.2001
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Empfehlung für die Aktie von Associated British Foods (WKN 920876), kurz AB Foods, von marktkonform auf kaufen angehoben.
Die Analysten rechnen derzeit für das laufende Geschäftsjahr per September 2001 mit einem Umsatz von 390 Mio. britischen Pfund statt bisher 408 Mio. britischen Pfund, und für 2001/02 mit einem Umsatz von 415 Mio. britischen Pfund statt bisher 449 Mio. britischen Pfund. Obwohl die Analysten auch ihre Gewinnschätzung/Aktie für 2001 von 36,1 auf 34,4 britische Pence und für 2002 von 39,4 auf 36,3 britische Pence reduziert hätten, biete die Aktie angesichts des derzeitigen Wirtschaftsklimas immer noch einen guten Wert. Das Management habe einige wesentliche Veränderungen gebracht, habe aber die bewährte Unternehmenskultur im Wesentlichen beibehalten. Da AB Foods in einer grundlegenden Branche tätig sei und über einen Bargeldbestand von 1 Mrd. britischen Pfund verfüge, habe eine Investition in die Aktie einen stark defensiven Charakter. Außerdem könne es gut sein, dass sich AB Foods auf Grund der weltweit sinkenden Anlagenwerte endlich die lang gesuchte Akquisitionschance bieten werde.
Im Detail werde in diesem Jahr auf Grund der gestiegenen Energiekosten und etwas geringerer Ernteerträge mit leicht sinkenden Gewinnen bei British Sugar gerechnet. Für 2002/02 erwarte man trotz weiter sinkender Anbauerträge und eines gewissen Preisdrucks durch das Wegfallen der Lagerförderung gleichbleibende Erträge. Dies sollte möglich sein, da gleichzeitig Kosten eingespart würden und sich das Überseegeschäft in China und Polen gut entwickle.
Primark sei weiterhin der Star unter den Tochterfirmen. Durch das Ansteigen der Geschäftsanzahl auf 115 gegenüber 93 im September 2000 werde die angebotene Geschäftsfläche dramatisch von ca. 140.000 m² auf ca. 200.000 m² anwachsen, wobei immer noch ein großes Erweiterungspotential in Großbritannien bestehe. Derzeit würden die gewinne um ca. 20%/Jahr steigen und sollten im Geschäftsjahr 2001/02 70 Mio. britische Pfund erreichen.
Was die Lebensmittelproduktion betreffe, so bleibe Australien problematisch, das die Margen dort stark rückläufig seien und es Zulieferprobleme bei Fleisch gebe. Die Zutatenerzeugung laufe gut, sei aber zum teil, ähnlich wie die Müllereisparte in Großbritannien unter einen gewissen Kostendruck geraten. Andererseits gehe es dadurch den Firmen UK Bread und Ryvita gut und auch das Geschäft mit der Marke Twinings mache Fortschritte.
Die Analysten der Deutschen Bank empfehlen daher, Aktien von AB Foods zu kaufen und geben als Kursziel 480 britische Pence an.
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