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58,96 $ |
+1,21 $ |
+2,05 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US1101221083 |
850501 |
- $ |
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Bristol-Myers Squibb empfohlen 15.01.2007
Wirtschaftswoche
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "Wirtschaftswoche" zählt die Aktie von Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083 / WKN 850501) zu den Empfehlungen der Woche.
Im Juli 2006 habe die US-Regulierungsbehörde eine Vereinbarung der beiden Pharmakonzerne Sanofi-Aventis und Bristol-Myers Squibb mit dem kanadischen Generikahersteller Apotex gekappt. Dieser habe sich verpflichtet, eine Nachahmerversion des Blutverdünners Plavix nicht vor 2011 auf den Markt zu bringen. Plavix sei mit 6,3 Mrd. USD Jahresumsatz das weltweit meistverkaufte Medikament hinter dem Cholesterinsenker Lipotor von Pfizer. Ungefähr ein Fünftel des Geschäfts des US-Pharmakonzerns hänge an Plavix.
Nachdem die Vereinbarung geplatzt sei, habe Apotex im August 2006 mit dem Verkauf seiner Plavix-Variante begonnen. Allerdings habe dieser schon nach wenigen Tagen abgebrochen werden müssen, da zunächst die Patentfrage gerichtlich geklärt werden müsse. Trotzdem sei der US-Markt mit einer Halbjahresdosis überschwemmt worden. Die Folge sei, dass Bristol-Myers Squibb beim Konzernumsatz im Septemberquartal einen Rückgang von 17 Prozent auf 4,15 Mrd. USD verbucht habe. Dabei sei der Gewinn um 65 Prozent auf 338 Mio. USD gesunken.
Nun würden sich die Signale häufen, dass der Patentschutz für Plavix erhalten bleibe. Das Entscheidende Patentverfahren beginne am 22. Januar in New York. Der Richterspruch werde für Mitte 2007 erwartet. Plavix wäre dann in den USA bis 2011 geschützt, in Europa würden die Patente teilweise bis 2019 laufen.
Für die Experten der "Wirtschaftswoche" zählt die Bristol-Myers Squibb-Aktie zu den Empfehlungen der Woche. (Ausgabe 3) (15.01.2007/ac/a/a)
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