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Reuters Upgrade auf akkumulieren 17.09.2001
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Reuters Group PLC (WKN 911958) von "reduzieren" auf "akkumulieren" hoch. Den fairen wert je Aktie sehe man bei 750 Britischen Pfund.
Die Aktie sei in diesem Jahr bislang absolut um 46% gefallen sowie um 32% gegenüber dem FTSE All-Share, und die aktuelle Bewertung untermauere das langfristige Potential. Obgleich die Nachrichten kurzfristig weiterhin negativ ausfallen dürften, würde man bei der Commerzbank weitere Kursschwächen in den kommenden Wochen und Monaten zum Akkumulieren der Aktie nutzen. Das Unternehmen sei ein gewaltiger Cash-Generator mit Aktienrückkaufspotential. Weiterhin handele es sich um eine Restrukturierungs-Story ohne Werbungs-Exposure und Reuters dürfe erheblich profitieren, falls Investoren der Ansicht seien, dass die Märkte einen Tiefstand erreicthen.
Eine Abschwächung des konjunkturellen Momentums werde in der aktuellen Bewertung angemessener widergespiegelt. Die Aktie werde jetzt mit einem EV/EBITDA-Verhältnis von 8,5x auf Basis der 2002-Prognosen gehandelt und somit 20% unter dem Zyklusdurchschnitt von 1990 bis 1999 und nahe der 1991er Konjunkturtief-Bewertung. Bei der Commerzbank habe man das Kursziel von 800 auf 750 Britischen Pfund auf Basis einer DCF- (780p) und Sum-of-the-parts-Bewertung (730p) reduziert, um somit Anlagenbewertungsrückgänge widerzuspiegeln.
Reuters sei natürlich nicht immun gegen wirtschaftlichen Druck, die Kerninformationsaktivitäten seien jedoch im Gegensatz zu den Werbeeinnahmen relativ stabil (5% Umsatzwachstum im ersten Halbjahr, erwartete Abschwächung auf 3% im zweiten Halbjahr).
Die Akquisition von Bridge dürfe die Wettbewerbsposition von Reuters in den USA stärken, einem traditionell schwächeren Gebiet des Konzerns, auf dem Bloomberg dominiere. Dem Titel verleihe man nun ein "akkumulieren"-Rating.
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