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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 5,93 € |
6,00 € |
-0,065 € |
-1,08 % |
17.04/15:25 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| JP3868400007 |
854131 |
- € |
- € |
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Mazda im Musterdepot 18.09.2001
Der Aktionär
Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" haben die Aktie der Madza Motor Corporation (WKN 854131) diese Woche in ihr Asien-Musterdepot aufgenommen.
Die japanische Automobilindustrie befinde sich in der Krise. Madza sei am schlimmsten betroffen, versuche aber in die Gewinnzone zurückzukehren. Der am Fahrzeugumsatz gemessen viertgrößte Automobilhersteller Japans habe für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Rekordverlust von 1,43 Milliarden Euro erwirtschaftet. Einiges deute darauf hin, dass das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen schreibe.
Seit 25 Jahren arbeite Madza mit Ford zusammen. Synergieeffekte würden sich aus zweierlei Hinsicht ergeben. Madza könne in noch unerschlossenen Regionen das vorhandene Vertriebsnetz von Ford nutzen und es würden Einsparungen durch technische Gemeinsamkeiten von Automodellen beider Marken entstehen. Madza beziffere die Einsparungen durch die Kooperation mit Ford auf 138 Euro je Auto. Diese Effekte wolle man in Zukunft verstärken. Den Bau identischer Modelle habe Präsident Fiedls dementiert. Madza verkaufe im Ausland doppelt so viele Autos wie im Inland, allerdings seien die Erträge bei den Auslandsverkäufen wesentlich geringer.
Der Exportmarkt werde für das Unternehmen immer wichtiger. In Europa sei das Ziel einer schwarzen Null verfehlt worden, während in den USA und Kanada die Erwartungen übertroffen worden seien. Neben Innovationen auf dem Antriebssektor, z.B. der Wankelmotor, wolle das Unternehmen Schwerpunkte auf die Bereiche Sicherheit und Umweltverträglichkeit legen. Um die Produktionsauslastung auf 70 bis 90 Prozent zu erhöhen, wolle Madza 20.000 Mitarbeiter entlassen und ein Werk schließen, so die Experten.
Die durchschnittlichen Gewinnschätzungen würden sich auf 73,4 Millionen Euro belaufen. Der Gewinn solle sich in den Jahren 2002 und 2003 jeweils verdoppeln. Mit dem daraus resultierenden KGV von 19 sei das Unternehmen niedriger als die Branche bewertet. Die Börsenbewertung des Unternehmens sei bei einem KUV von 0,15 eher niedrig. Die Liquiditätssituation sei auf dem ersten Blick schlecht, allerdings sei die Lage bei der Konkurrenz ähnlich.
Der seit Mai 2001 bestehende kurzfristige Abwärtstrend wurde Ende August gebrochen, berichten die Experten. Die Unterstützung bei 200 japanischen Yen habe gehalten. Falls sich der Ausbruch bestätige, liege der nächste Widerstand bei 320 japanischen Yen. Wenn der Kurs diesen Bereich erreiche, greife die Zone um 300 japanischen Yen als Unterstützung. In diesem Falle sei der Weg frei für Kurse um die 500 und 700 japanische Yen. Die eingeleiteten Maßnahen zur Erreichung des Turn-arounds erscheinen den Experten geeignet. Man wolle erreichen, dass ein Madza aus 50 Metern Entfernung als Madza zu erkennen sei.
Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" raten interessierten Anlegern, Orders an der Heimatbörse zu platzieren. Die Experten haben die Aktie von Madza Motor Corporation in dieser Woche in das Asien-Musterdepot aufgenommen.
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