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Sanyo Electric verkaufen 12.12.2006
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen weiterhin die Sanyo Electric-Aktie (ISIN JP3340600000 / WKN 856548) zu verkaufen.
Das Unternehmen habe 1,3 Mio. Handy-Akkus zurückrufen müssen, da diese überhitzen würden und einen Brand auslösen könnten. Erst im Oktober habe Sony ein ähnliches Problem mit insgesamt 9,6 Mio. Notebook-Akkus gehabt, was das Unternehmensergebnis mit rund 340 Mio. EUR belastet haben dürfte. Bei Sanyo Electric sei das Ausmaß des Desasters aber noch nicht genau abzuschätzen. Die Börse habe jedoch unmittelbar reagiert. Seit Jahresbeginn habe das Wertpapier rund 50% verloren.
Die schwache Kursperformance sei freilich nicht nur auf die Akku-Problematik zurückzuführen. Schließlich gehe es dem Unternehmen ohnehin schon seit geraumer Zeit nicht gut. Für das laufende Geschäftsjahr werde mit dem dritten Verlust in Folge gerechnet. Noch sei nicht bekannt, welche Kosten durch den Akku-Rückruf entstünden, aber dieses zusätzliche Problem sei für das sanierungsbedürftige Unternehmen natürlich überflüssig. Erst im Januar hätten die Gläubigerbanken eine Rettungsaktion durchgeführt und seien aufgrund der daraus folgenden "Debt to Equity"-Transaktion nun mit insgesamt 49,8% die größten Aktionäre.
Die Experten hätten in Ausgabe 165/05 bei einem Kurs von 1,83 EUR zum Verkauf des Titels geraten. Seitdem sei der Aktienkurs um weitere 43% gesunken.
Aufgrund der neuen Meldungen bleiben die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei ihrer Verkaufsempfehlung für die Aktie von Sanyo Electric. (12.12.2006/ac/a/a)
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