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Sauer-Danfoss untergewichten


17.09.2001
Independent Research

Die Analysten von Independent Research raten, die Aktie von Sauer-Danfoss (WKN 880208) unterzugewichten.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe das Unternehmen die sich anbahnende konjunkturelle Abschwächung getroffen. Mit einem Umsatz von 482,7 Mio. US-Dollar habe man akquisitionsbedingt den Vorjahreswert von 389,2 Mio. US-Dollar übertroffen. Das Umsatzwachstum habe sich jedoch deutlich verlangsamt. Im zweiten Quartal habe der Konzern mit einem Umsatz von 221,6 Mio. US-Dollar nicht den Wert des Vorjahres in Höhe von 225,8 Mio. US-Dollar erreicht und dies, obwohl im Umsatz des zweiten Quartals des Vorjahres nur zwei Monatsumsätze von Danfoss konsolidiert worden seien. Struktur- und Wechselkursbereinigt sei der Umsatz im zweiten Quartal sogar um 16,3% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Verantwortlich hierfür seien alle Geschäftsbereiche gewesen. Bis auf den Bereich der Landwirtschaftsfahrzeuge hätten alle Geschäftsbereiche zweistellige Absatzeinbussen im zweiten Quartal zu verzeichnen. Habe das Betriebsergebnis im ersten Quartal noch 26,1 (18,6) Mio. US-Dollar betragen, habe man es im zweiten Quartal nur leicht um 12 (24,3) Mio. auf 38 (42) Mio. US-Dollar steigern können. Den Periodenüberschuss im ersten Halbjahr habe das Unternehmen mit 16,4 (18,3) Mio. US-Dollar angegeben. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,35 (0,55) US-Dollar.


Aufgrund des schwachen Auftragsbestandes rechne das Unternehmen auch in der zweiten Jahreshälfte mit anhaltend schwächeren Umsätzen und weiter sinkenden Erträgen. Im ersten Halbjahr habe Sauer-Danfoss zudem sehr viel in die Durchführung der Expansionsstrategie investiert, was die Ertragssituation belastet habe. Der fortschreitende Kapazitätsabbau vor allem im Personalsektor werde im zweiten Halbjahr die Kostensituation noch nicht entschärfen. Die Börsenkenner von Independent Research rechnen damit, dass sich die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr noch weiter verschlechtern werde (1. Halbjahr 2001: 7,9%). Bereits im zweiten Quartal des Jahres sei sie mit 5,4% nur noch halb so hoch wie im ersten Quartal des Jahres gewesen.

Zudem sei das zweite Halbjahr das saisonal schwächere des Gesamtjahres (EBIT-Marge des 2. Halbjahres 2000: 3,1%). Independent Research rechnet für das Gesamtjahr mit einem akquisisitionsbedingten Anstieg des Umsatzes auf 900 (alte Schätzung: 910 ) Mio. US-Dollar. Aufgrund der zurückhaltenden Äußerungen des Managements sei nicht mehr zu erwarten, dass das Unternehmen das Vorjahresergebnis noch einmal übertreffen könne. Man rechne demzufolge mit einem Jahresüberschuss von 9,6 (alte Schätzung: 20) Mio. US-Dollar im Gesamtjahr und mit 22 (alte Schätzung: 28) Mio. US-Dollar in 2002. Die EpS-Prognose in Euro betrage demzufolge 0,18 (alte Schätzung: 0,37) Euro in 2001 und 0,41 (alte Schätzung: 0,55) Euro in 2002.

Operativ scheine der Konzern in Anbetracht der schwächer werdenden Maschinenbau- und Fahrzeugkonjunktur im laufenden Jahr massive Ergebniseinbrüche verkraften zu müssen. Diese seien aus unserer Sicht noch nicht in den Kursrückgängen der vergangenen Wochen enthalten. Ob Sauer-Danfoss in Anbetracht dieses Kursrückganges seine internationale Expansionsstrategie beibehalten könne, erscheine fraglich.

Von daher lautet das Votum der Aktienexperten von Independent Research für die Aktie von Sauer-Danfass "untergewichten".




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