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Calpine verkaufen 17.09.2001
INVESTools
Don Rowe von INVESTools sieht in der Septemberausgabe seines "The Wall Street Digest" eine Reihe von Gründen, Aktien amerikanischer Elektrizitätsgesellschaften wie Calpine (WKN 902918) und General Electric (WKN 851144) wieder zu verkaufen.
Die amerikanische Elektrizitätswirtschaft erlebe derzeit einen Bauboom. Zu hohe Kapazitäten würden aber laut Rowe zu Schließungen und finanziellen Schwierigkeiten von Firmen wie Calpine und General Electric führen. So habe z.B. Kalifornien durch Energiesparmaßnahmen seinen Energieverbrauch im letzten Monat um 14% verringert und damit die Energiekrise stark abgeschwächt. Jetzt würden die Energiepreise in Kalifornien bereits fallen.
Rowe erwarte aber, dass das Schlimmste für die Elektrizitätsgesellschaften erst noch komme. Der derzeitige Bauboom werde die Kapazitäten um ganze 40% ansteigen lassen, während die Preiskurve für Termingeschäfte mit elektrischem Strom bereits rückläufig sei. Viele sagen daher einen Energieüberschuss voraus, was laut Rowe möglicherweise sehr schlimme Auswirkungen für jene Firmen mit sich bringen könne, die mit Überkapazitäten belastet seien. Insider würden bereits davon sprechen, dass 30% der verlautbarten Baupläne wieder auf die lange Bank geschoben würden.
Aus diesen Gründen empfehle Rowe, sich von den heute populärsten Energiewerten wieder zu trennen, vor allem von Calpine. Derzeit schienen die Anleger nicht mehr so begeistert von der Idee des Unternehmens, seine derzeitige Stromproduktion auf das Zehnfache erhöhen zu wollen. Betrachte man den Kurschart des letzten Jahres, so mahne dieser eindeutig zur Vorsicht.
So sei der Kurs seit Mai bereits von ca. 55 US-Dollar auf unter 30 US-Dollar gefallen. Und dies könnte erst der Anfang sein, meint Don Rowe und empfiehlt, Aktien von Calpine zu verkaufen.
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