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Schoeller-Bleckmann kaufen


27.11.2006
BÖRSE am Sonntag

Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "BÖRSE am Sonntag" raten die Aktie von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) zu kaufen.

Der österreichische Spezialist für die Richtbohrtechnologie sei weiter auf Wachstumskurs. Das Umfeld für Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment könnte momentan kaum besser sein. Der Aufwärtszyklus in der Ölfeld-Service-Industrie habe sich auch im abgelaufenen dritten Quartal 2006 ungebremst fortgesetzt, habe der Konzernlenker Gerald Grohmann im Neunmonatsbericht erläutert. Er habe ausgeführt, dass die aktuelle Branchenkonjunktur unverändert von den ambitionierten Explorationsprogrammen der internationalen Ölgesellschaften gestützt werde.


Im dritten Quartal sei der Umsatz von 44,8 auf 61,7 Mio. Euro gestiegen. Gleichzeitig habe sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6,54 auf 12,96 Mio. Euro nahezu verdoppeln können. Per Saldo habe das Unternehmen 9,1 Mio. Euro verdient, was gegenüber dem Vorjahreswert von 4,6 Mio. Euro einem Anstieg von 104,3% entspreche. Und auch in den ersten neun Monaten seien die Ergebnisse insgesamt blendend ausgefallen. Hier hätten die Erlöse von 123,9 auf 176,6 Mio. Euro zugelegt. Das EBIT sei von 17,9 auf 35,1 Mio. Euro nach oben geklettert. Hervorzuheben sei dabei die EBIT-Marge von 19,9%, welche einen Rekord darstelle. Außerdem habe sie sich klar über dem Vorjahreswert von 14,5% bewegt. Stark sei auch der Profit. Der Überschuss sei von 12 auf 24,5 Mio. Euro gestiegen. Damit habe der Konzern bereits den Nachsteuergewinn des Gesamtjahres 2005 von 17,3 Mio. Euro übertreffen können.

Es verwundere daher nicht, wenn Schoeller-Bleckmann für 2006 Rekordergebnisse in Aussicht stelle. Auch wenn die Konzernführung darauf verwiesen hab, dass sie abhängig von Einflussfaktoren wie dem Euro-Dollar-Wechselkurs zum Jahresende sein würden. Gleichzeitig rechne man in den kommenden Quartalen mit einem anhaltend starken Marktumfeld in der Ölfeld-Service-Industrie. Eigenen Angaben zufolge würden dabei die Herausforderungen der kommenden Monate darin liegen, die Produktionskapazitäten weiter zügig zu vergrößern. Gleichzeitig müsse die Beschaffung der benötigten Bauteile und Rohstoffe an die höhere Produktion angepasst werden.

Das positive Geschäftsumfeld sowie die gute fundamentale Verfassung habe sich lange Zeit auch im Aktienkurs widergespiegelt. Der Titel befinde sich seit Jahren im Trend. Er habe dabei im April dieses Jahres an der Heimatbörse Wien bei 35,50 Euro ein neues Allzeithoch markiert. Nach der anschließend deutlichen Korrektur habe der Kurs in den letzten Monaten stetig zugelegt. Das Potenzial sei allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Mit einem KGV von 14 sei der Wert noch immer günstig. Als nächstes Kursziel rücke dabei der Bereich um 35 Euro ins Visier. Sollte diese Hürde durchbohrt werden, seien in den nächsten zwölf bis 18 Monaten auch Kurse von 40 Euro möglich.

Die Experten von "BÖRSE am Sonntag" raten die Schoeller-Bleckmann-Aktie zu kaufen. (Ausgabe 47 vom 26.11.06) (27.11.2006/ac/a/a)




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