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Böhler-Uddeholm Outperformer 06.09.2001
Erste Bank
Brigitte Kellerer-Wendelin, Analystin bei Erste Bank, berichtet, dass die Böhler-Uddeholm AG (BUAG) (WKN 894577) trotz der schlechten Bedingungen ausgezeichnete Halbjahresergebnisse erzielt hat.
Aufgrund der beständigen Nachfrage und wegen der hohen Preise hätten alle Kernbereiche ein Wachstum beim Umsatz und den Einnahmen zu verbuchen. Der Umsatz sei um 7 Prozent auf 793,5 Millionen Euro gestiegen. Das EBIT sei von 68,9 auf 71,5 Millionen Euro (4 Prozent) gestiegen. BUAG habe 793,6 Millionen Euro (eine Steigerung von 7,4 Prozent) umgesetzt, das EBIT habe sich von 3,8 Prozent auf 71,5 Millionen Euro erhöht. Bei Erste Bank stuft man den Gewinn pro Aktie für das Jahr 2001 von 5,5 auf 5,4 Euro herunter, für 2002 von 4,5 auf 4,4 Euro. Die Hauptfaktoren, welche zu der ausgezeichneten Entwicklung beigetragen hätten, seien die schnellere Einführung neuer Produkte, konstant hohe Preise, ein stabiler asiatischer Markt und ein weiterhin starker europäischer Markt. So habe man den Rückgang der Nachfrage in Nordamerika ausgleichen können.
Das Wachstum in der Bandstahlsparte steige weiter an, Volumen und Preise seien hoch geblieben. Der Hauptabnehmer für Stahlprodukte, die Sägeindustrie, habe diesen Bereich besonders unterstützt. Es sei noch immer Ziel des Unternehmens, die Schweißtechnik-Sparte zu veräußern. Dieser Bereich habe (unter anderem durch die starke Nachfrage aus der Industrie) seine Umsätze und Einkünfte in den ersten sechs Monaten 2000 steigern können. Für das zweite Halbjahr 2001 erwarte man an dieser Stelle zufriedenstellende Ergebnisse. Eine positive Entwicklung habe auch im Bereich Schmiedetechnik stattgefunden.
BUAG habe zusätzlich zum Hauptaktionär ÖIAG zwei neue große Investoren für sich gewinnen können. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres habe die BU Industrieholding GmbH einen Anteil von 9 Prozent des Unternehmens erworben. Am Montag dieser Woche habe BUAG bekannt gegeben, dass die Techno Holding AG weitere 5 Prozent erworben habe. Jetzt sei die Einführung des Aktienoptionsplanes im Gange. Dieser würde etwa 60 Mitgliedern des Unternehmensmanagements die Gelegenheit geben, in BUAG zu investieren. Es sei ein Rückkauf von 5 Prozent der Aktien geplant.
Die Analysten von Erste Bank stufen daher Böhler Uddeholm als Outperformer ein.
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